HSV Werdohl/Versetal siegt in Ferndorf

WERDOHL - Die Verbandsliga-Handballer der HSV Werdohl/Versetal haben am Sonntagabend beim TuS Ferndorf II ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit 29:26 (14:11) Toren behielt die Henning-Sieben im Siegerland die Oberhand und verabschiedete sich mit zwei wichtigen Punkten in die Herbstpause.

„Wir haben von der ersten Minute an die nötigen Emotionen gezeigt und den Grundstein für den Erfolg in der Abwehr gelegt“, fasste ein glücklich wirkender Trainer Kai Henning die Fakten aus seiner Sicht zusammen.

Anfangs hatte Torwart Meckel Probleme ins Spiel zu finden. Das änderte sich aber rasch, und fortan harmonierten der Keeper und die engagierte HSV-Abwehr ganz hervorragend. Das war die Basis des Erfolgs, lobte Henning die Arbeit seines defensiven Kollektivs. In der zehnten Minute lagen die Gäste 6:3 vorn, behaupteten den Vorsprung über 11:7 (20.) bis zum 14:11-Pausenstand. Die Kreise des HSV-Shooters Bardischewski konnten die Gastgeber deutlich einschränken. „Sie haben ihn relativ offensiv gedeckt“, sagte Henning. Zudem kassierte der Werdohler Torjäger früh zwei Zeitstrafen. Diesmal kompensierte die HSV die Rückschläge aber gekonnt. Personelle Umstellungen waren an der Tagesordnung und zeigten Wirkung, die HSV blieb schwer auszurechnen. „Gegen Ferndorf haben wir unsere Ausgeglichenheit im Kader endlich einmal unter Beweis gestellt“, äußerte der Coach.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes schien die HSV Gegner und Spiel weiterhin im Griff zu haben. Bis zum 15:21 (40.) bauten die Gäste den Vorsprung leicht aus, hatten dann aber einen kleinen Einbruch zu verzeichnen. „Ferndorf kam bis auf einen Treffer heran. Wir haben aber die Nerven behalten und mit Köpfchen gespielt“, beschrieb Henning die Phase um die 50. Minute herum, in der die Siegerländer, die ohne Bettig (verletzt) und Schneider aus der Ersten auskommen mussten, bis auf 21:22 verkürzten.

In der Schlussphase nahm die HSV das Heft wieder in die Hand, bewies mentale wie kämpferische Qualitäten. „26 Gegentore gegen eine Mannschaft wie Ferndorf, die unheimlich aufs Tempo drückt, sind ein tolles Ergebnis“, bilanzierte Kai Henning, der deutlich gelassener den nächsten Begegnungen entgegenblickt. Der Sieg war zwar eine Teamleistung, ein Sonderlob sprach er Jugoslav Lakic aus, der über 60. Minuten vorne wie hinten eine starke Leistung abrief.

HSV: Meckel, Griessl – Fischer (5), Gurol (4/3), Lohmann (3), Lakic (2), van der Hurk (3), Scheerer (2), Burzlaff (1), de Liello (6/2), Bardischewski (3/1), Lengelsen

von Markus Jentzsch

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