TuS Neuenrade erwartet den Namensvetter aus Herscheid

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Wassilios Xanthopoulos und der TuS Neuenrade wollen zum Auftakt gegen den TuS Herscheid nicht ins Straucheln kommen.

NEUENRADE -  Im Neuenrader Waldstadion wurde in den vergangenen Wochen fleißig gearbeitet. Mit intensiven physischen Einheiten wurde die notwendige Grundlage für die kommende Saison gelegt, die nun am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den Namensvetter aus Herscheid (Anstoß 15 Uhr) beginnt.

„Herscheid ist ein unangenehmer Gegner, aber wir wollen das erste Spiel zu Hause gewinnen“, betont Spielertrainer Ralf Knipps, zumal von der Mannschaft als Saisonziel ein Platz unter den ersten Drei ausgerufen wurde.

Der Grund für diesen Optimismus offenbart sich nicht nur beim Blick auf die guten Offensiv-Neuzugänge, sondern auch auf die Testspielbilanz: „Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt und alle Spiele gewonnen. Dabei haben wir zwar vielleicht ein, zwei Gegentore zu viel gekriegt, aber wir haben auch viel ausprobiert“, erzählt Knipps. Gerade das Experimentieren in der Viererkette könnte sich bereits gegen die Ebbegemeindler auszahlen, denn hier müssen die Neuenrader improvisieren. Fatih Murat fehlt aufgrund seines Bänderrisses noch mindestens vier Wochen, sein Bruder Sahin befindet sich im Urlaub. Allerdings käme für Knipps’ Spielertrainer-Kollegen ein Startelf-Einsatz auch noch zu früh. Dafür steht zwar Pascal Heinze zur Verfügung, aber er ist erst kürzlich erst aus dem Urlaub zurückgekehrt. Gut möglich, dass so Marius Kluin gegen Herscheid wieder in die Innenverteidigung rückt. „Das hat er auch schon in der Vorbereitung gespielt, und da hat es sehr gut ausgesehen“, lobt Knipps, dessen eigener Einsatz wegen Oberschenkelproblemen ebenso fraglich ist wie der von Christian Böhm (Schienbeinprellung). Fehlen wird Antonio Deleo (privat verhindert). „Sonst sind aber alle an Bord und haben gut trainiert“, versichert Knipps, der seine Jungs in dieser letzten Trainingswoche nicht nur zu den beiden Einheiten am Dienstag und Donnerstag geladen hatte, sondern auch am Freitag noch einmal zum „Rapport“ bittet. Und damit Sonntag auch wirklich nichts mehr schief gehen kann, denken die Neuenrader daran, noch einen Trumpf aus der Tasche zu ziehen. Zur Not könne Niko Deller als neuer Mentalcoach einsteigen – schließlich gehöre dies wohl inzwischen zum guten Ton, meint Knipps süffisant mit Blick auf das neue Trainerteam von RW Lüdenscheid.

von Stefan Herholz

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