Tennis

LTV 99 glückt der Wiederaufstieg

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Daumen hoch für die Herren des LTV 1899: Das Team um Mannschaftsführer Lennart Fastabend (hinten, Mitte) freut sich über den Aufstieg in die Verbandsliga.

Lüdenscheid – Auf den Tag genau die beste Leistung abzurufen – das ist eine Glanzleistung von Sportlern. Den Herren vom LTV 1899 ist dieses Kunststück geglückt. Beim Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Verbandsliga am Sonntag siegten die Tennis-Asse vom Stadtpark mit 6:3 beim TC RW Hagen. Damit gelang den Bergstädtern ein Jahr nach dem Sturz in die Südwestfalenliga der direkte Wiederaufstieg.

„Jeder hat sein bestes Tennis gespielt und wirklich alles gegeben. Die Stimmung war super. Es ist optimal gelaufen“, freute sich Mannschaftsführer Lennart Fastabend über den großen Mannschaftserfolg. Die Hagener, bei denen mit Marwin Elias Kralemann ihr an Nummer eins gesetzter Spieler fehlte („Das hat uns natürlich in die Karten gespielt“), ließen den Bergstädtern an den Positionen eins und zwei im Einzel keine Chance – sowohl Ludger Fastabend (2:6, 3:6 gegen Denim Brcina) als auch Ben Pfeiffer (1:6, 1:6 gegen Manuel Hafemann) zogen gegen ihre Kontrahenten deutlich den Kürzeren. Doch die restlichen Einzel gingen allesamt an die LTV-Akteure, die von ihrem Trainer Artur Tomaszewski perfekt eingestellt wurden.

„Artur hat uns durch sein Coaching in den Pausen sehr unterstützt und geholfen. Er hat auch seinen Anteil am Aufstieg“, so Fastabend, der im Duell gegen Ben Schneider (6:0, 7:5) als Sieger hervorging und zusammen mit den Einzelerfolgen von Moritz Pieper (6:0, 6:2 gegen Richard Sievering), Tim Schiepeck (6:4, 6:1 gegen Noah Jablonka) und Gustav Meyer (6:0, 6:0 gegen Georg Hopfner) den Grundstein für den Aufstieg auf der roten Asche von Hagen legte.

LTV 1899 verzichtete auf U18-Endrunde

Ein Sonderlob vonseiten des Mannschaftsführers erhielten mit Ben Pfeiffer, Moritz Pieper und Ben Schiepeck die drei jüngsten Teammitglieder, die am Wochenende aufgrund einer starken Spielzeit mit der U 18 eigentlich die Möglichkeit hatten, sich mit der Mannschaft zum Südwestfalenmeister zu küren. Doch der Verein verzichtete auf die Teilnahme, da das Trio für die Herren-Mannschaft von großer Bedeutung ist.

„Ohne die drei Jungs wären wir definitiv nicht aufgestiegen. Das war für sie auch wirklich toll, dass sie dabei waren und diesen großen Erfolg miterlebt haben. Für uns war es auch wichtig, direkt im ersten Jahr wieder aufzusteigen“, erklärte Fastabend. Besonders Moritz Pieper trumpfte mit seinem Doppelpartner Ludger Fastabend auf („Die haben überragend gespielt“), sie bezwangen das Doppel Brcina/Sievering mit 6:4 und 6:2. Gefeiert wurde danach im kleinen Kreis, aber die richtige Party folgt am 28. September im Vereinsheim...

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