6. Herbstlichterlauf

Herbstlichterlauf: Zufriedene Gesichter

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Der Glühwürmchenlauf über 200 Meter als auch die Schülerläufe über die 800 und 1600 Meter waren absolute Publikumsmagnete.

Halver - Keine Frage: Die eine oder andere Stellschraube lässt sich immer nachjustieren, unterm Strich aber war der 6. Halveraner Herbstlichterlauf am Samstagabend einmal mehr eine bestens besuchte, überaus stimmungsvolle Veranstaltung, die zufriedene Teilnehmer und Organisatoren hinterließ.

Bereits am Vorabend des Halveraner Herbstes herrschte jene Schönwettergarantie, die die Großveranstaltung Jahr für Jahr scheinbar gepachtet hat. Vor allem die Läufe am Nachmittag fanden bei strahlendem Sonnenschein statt, ehe es abends merklich anzog. „Ich habe davon nicht viel gemerkt“, schmunzelte Orga-Chef Dirk Maximowitz in der Nachbetrachtung, „aber unseren Damen im Zielzelt wurde dann doch ziemlich frisch.“ 

Dass das Team von LG Halver-Schalksmühle und Stadtsportverband mit der Nachfolgeveranstaltung des Stadtlaufes goldrichtig liegt, dokumentierten einmal mehr die Meldezahlen. 334 Voranmeldungen (ohne die 234 Bambinis) wurden bearbeitet, ins Ziel kamen letztlich 268 Läuferinnen und Läufer. Was nicht heißt, dass mehr als 50 Teilnehmer aufgeben mussten. „Gerade bei den vielen Meldungen von Halveraner Schulen kommt es dann doch häufiger vor, dass einige angemeldete Schüler erst gar nicht starten“, so Maximowitz. 

Gleichwohl waren sowohl der Glühwürmchenlauf über 200 Meter als auch die Schülerläufe über die 800 und 1600 Meter absolute Publikumsmagnete, sorgten für eine dicht gesäumte Frankfurter Straße. So dicht, dass Streckensprecher Michael Eyrich und Karin Maximowitz, Chefin im Startbereich, mehr als nur einmal eindringlich mahnen mussten, hinter die Flatterband-Absperrungen zurückzutreten. Verständnisvoll zeigten sich die Hauptlauf-Teilnehmer ob der 15-minütigen Startverspätung. Unmittelbar hinter dem Ziel war ein Notarzt im Einsatz, die Strecke von Fahrzeugen blockiert. 

„Nicht ein Läufer hat sich beschwert“, freute sich Karin Maximowitz, „ihr seid eine tolle Truppe!“ Die tolle Truppe gab dann im Anschluss mächtig Gas, entlang von durch Fackeln und Bodenschalen beleuchteten Streckenabschnitten. Allen voran der spätere Sieger Arwed Weigel. Der vereinslose Halveraner lief vom Start weg ein einsames Rennen, blieb in 19:14 Sekunden deutlich unter 20 Minuten. Dass sein Zieleinlauf ein wenig unterging, lag auch daran, dass parallel die verspätete Schüler-Siegerehrung auf der Bühne vor der Sparkasse stattfand. 

Eine Umstellung der Zeitnahme-Software hatte zunächst für Schwierigkeiten gesorgt, so dass sich die Auswertung der Läufe nach hinten verschob und aufgrund der Siegerehrung kein Streckensprecher zur Verfügung stand. Letztlich waren das aber verschmerzbare Kleinigkeiten – auch für die Teilnehmer, die für ihr Startgeld einiges geboten bekommen. Doch was bleibt eigentlich übrig von Startgeldern zwischen zwei und zehn Euro? – „Am Ende nichts“, sagt Dirk Maximowitz, „das ist ein Zuschussgeschäft, wir decken die Kosten nur mit Hilfe von Sponsoren. Wir wollen Werbung für die Stadt und unseren Sport machen.“ Das freilich ist am Samstag einmal mehr gelungen. Fortsetzung in 2019 erwünscht...

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