Henning fest von Revanche für den Fehlstart überzeugt

+
In Hagen überzeugte die HSV – hier Mario Hurlbrink – nur phasenweise. Heute geht es am Riesei gegen Halden-Herbeck.

WERDOHL ▪ Mit 31:32 Toren unterlag die HSV beim Saisonstart in Halden-Herbeck – die Ambitionen erhielten einen ersten herben Dämpfer. „Zum jetzigen Zeitpunkt sind wird natürlich deutlich gefestigter“, ist Trainer Kai Henning vor der Neuauflage überzeugt. Heute Abend (Anwurf: 19 Uhr) bekommt die HSV zum Start der Rückrunde die Chance, sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren.

Das Positive zuerst: Jens Burzlaff kann spielen. Der flinke Linksaußen schied gegen den VfL Eintracht Hagen III mit einer Sprunggelenksverletzung aus, die aufgrund ihrer Schwere eine mehrwöchige Pause nahelegte. Schon Anfang der Woche folgte die Entwarnung. „Jens hat schon wieder trainiert, spürte zwar noch etwas, eine Instabilität des Gelenks war aber nicht festzustellen. Er wird heute spielen können“, freut sich Kai Henning über diese positive Meldung. Somit wird am Abend nur Thomas Dralus (noch gesperrt) gegen den Tabellenachten fehlen. Den freien Platz im Kader wird Youngster Michel Lengelsen einnehmen.

Die Papierform spricht zwar eine klare Sprache, Henning möchte die Hagener aber auf keinen Fall unterschätzen. „Wenn man unsere ersten sechs Saisonspiele mit den letzten sechs vergleicht, ist festzustellen, dass wir nun gefestigter auftreten, effektiver spielen, gemeinsamer kämpfen und unser Nervenkostüm viel stabiler geworden ist“, hat Henning analysiert. Auch wenn Halden-Herbeck mit guten Leuten wie zum Beispiel Segreff, Göbels und Homberger bestückt ist und als unangenehmer Gegner mit kämpferischen Qualitäten gilt, glaubt der HSV-Coach an die Heimstärke seiner Mannschaft. Allerdings sollte die HSV konzentrierter abschließen als im Hinspiel oder wie zuletzt beim VfL III. Beim 31:32 in Halden krönte die HSV den HSG-Keeper Hering unfreiwillig zum Matchwinner.

Henning nutzte die Gelegenheit am vergangenen Wochenende und beobachtete Halden-Herbeck beim 28:31 in eigener Halle gegen das Kellerkind Hamm II. „Halden trat gegen Hamm ohne Segreff an. Er spielt natürlich eine tragende Rolle“, begründete Henning die Niederlage gegen das Kellerkind.

Die Stärken und Schwächen des heutigen Herausforderers sind Henning wohl bekannt. „Sie leben vom Start ins Rennen. Alles andere hängt davon ab, ob sie richtig Bock haben, wie zum Beispiel im Hinspiel gegen uns oder auch gegen den HTV“, weiß der Trainer, der unverändert auf den Faktor Abwehr baut und die weiße Heimweste verteidigen will. „Der Fokus liegt im Training weiterhin auf der Defensive. Vorne sind wir immer für 30 Tore gut, auch wenn wir das nicht speziell trainieren.“

HSV: Kämmerer, Otterbach – Scheuermann, de Liello, Bluhm, Hurlbrink, Lohmann, van der Hurk, Blumberg, M. Lakic, J. Lakic, Burzlaff, Scheerer, Lengelsen

Von Markus Jentzsch

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare