Christian Köster wird neuer Trainer der TS Evingsen

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Christian Köster trainiert seit zweieinhalb Jahren die Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid. Zur Saison 2016/17 tritt der 36-Jährige bei der TS Evingsen die Nachfolge von Boris Heinemann an.

Altena - So überraschend der am Karnevalswochenende angekündigte Rücktritt von Boris Heinemann als Trainer des Handball-Bezirksligisten TS Evingsen zum Ende der laufenden Saison war, so zügig hat der Abteilungsvorstand der Turnerschaft um Klaus Druskus einen Nachfolger für den 33-jährigen Iserlohner gefunden.

Mit Christian Köster wird der derzeitige Trainer der Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid zur Saison 2016/17 bei der abstiegsbedrohten TS Evingsen das Kommando als Chefcoach übernehmen – und zwar unabhängig von der Spielklasse.

„Mit Christian Köster haben wir eine sehr gute Lösung gefunden. Er ist ein ist sehr engagierter und ehrgeiziger Trainer, bietet ein tolles Training an und ist aus unserer Sicht genau der richtige Mann“, betont TSE-Abteilungsleiter Klaus Druskus, der sich am Wochenende mit dem 36-jährigen Lüdenscheider auf eine Zusammenarbeit einigte und mit Blick auf die Qualitäten des zukünftigen Übungsleiters in der eigenen Familie die wohl beste aller Informationsquellen hatte. Druskus’ Tochter Janina nämlich trainiert unter der Leitung von Christian Köster, spielt im Landesliga-Team der HSG Lüdenscheid als Linkshänderin auf der rechten Außenbahn.

Ende Januar hatte Köster dem HSG-Vorstand mitgeteilt, sich nach zweieinhalb erfolgreichen Trainerjahren bei den Frauen zur Saison 2016/17 eine neue sportliche Herausforderung zu suchen und hat diese nun mit der Turnerschaft gefunden. „ Ich wollte nach der Zeit bei den Frauen jetzt unbedingt im Herrenbereich arbeiten und freue mich daher sehr auf die Zeit bei der TS Evingsen. Boris Heinemann hat dort fünf Jahre gute Arbeit geleistet. Ich habe die TSE beim Sieg gegen Eiserfeld gesehen und bin von der Mannschaft überzeugt“ so Köster.

Der ehemalige Rechtsaußen, der 2012 seine aktive Laufbahn bei der HSG aufgrund einer schweren Knieverletzung hatte beenden müssen, war bei den Bergstädter Handballerinnen im November 2013 zunächst als Interimstrainer für den zurückgetretenen Michael Kapp und nur wenige Wochen später dann als Dauerlösung installiert worden.

Zuvor trainierte der ehemalige Regionalligaspieler, der außer bei der HSG auch für die SG Halver-Oeckinghausen, TuS Volmetal, HSG Schalksmühle, TV Bergneustadt und HSG Schwerte-Westhofen am Ball war, die weibliche BI-Jugend. Im Herrenbereich arbeitete der Außendienstler noch nicht, betritt somit auch ein Stück Neuland.

Ob Buczek, Lüling, Dragila, Hoinka oder Lohmann – die Namen des aktuellen TSE-Aufgebots und damit seiner zukünftigen Schützlinge kennt Köster bereits aus dem Effeff und ist sich sicher, trotz der brenzligen Tabellensituation im Mai einen Bezirksligisten zu übernehmen. Der 36-Jährige wird seine Arbeit bei den Burgstädtern ohne Co-Trainer aufnehmen und kündigt schon jetzt eine intensive Vorbereitung an: „Ich bin ein Trainer, der viel von seinem Team fordert.“

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