Fußball-Oberliga

Gespannter Blick zum Himmel

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Wird die Spielfläche an der Oststraße bis Sonntag noch grün?

Meinerzhagen – Kann gespielt werden oder nicht? Eine Antwort auf diese Grundsatzfrage werden Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen und sein sonntäglicher Gast, der ASC 09 Dortmund, eventuell erst am Sonntag erhalten.

Weil die Stadt Meinerzhagen auf eine vorzeitige Sperrung der Stadionanlage verzichtet hat, hängt es nun einzig und allein daran, ob und wie schnell sich das weiße Nass auf Kunstrasen und Tribüne wieder verflüchtigt.

Sind die Bedingungen regulär, würde der RSV jedenfalls gern spielen; Anstoß wäre dann am Sonntag um 15 Uhr. Denn schließlich stecken ohnehin noch zwei Nachholspiele in der Pipeline, und da die Volmestädter auch noch in beiden Pokalwettbewerben dabei sind, würde eine dritte Hängepartie den ohnehin engen Terminplan nur noch weiter verdichten.

Mit dem ASC 09 Dortmund wird sich eine Mannschaft an der Oststraße vorstellen, die fraglos zu den negativen Überraschungen dieser Oberliga-Saison zählt: Anstatt um den Regionalliga-Aufstieg mitzuspielen, dümpelt der Vorjahresdritte auf Tabellenrang 14 herum.

Doch RSV-Trainer Mutlu Demir warnt davor, die Platzierung zum Maßstab zu machen. „Der ASC war in den letzten Jahren eine Topmannschaft der Oberliga, der vor allem zu Beginn dieser Saison dann einfach die Ergebnisse gefehlt haben“, sagt er und verweist auf das Hinspiel, in dem die Meinerzhagener einen hart erkämpften 2:1-Sieg einfuhren und sich über ein Remis keineswegs hätten beklagen dürfen.

Und dann ist da ja noch die Auswärtsstärke der Dortmunder: 15 ihrer 21 Punkte holten sie in der Fremde. Das zeugt davon, wie gut sie Umschalt- und Konterspiel beherrschen, eine Mauer-Taktik erwartet Mutlu Demir gleichwohl nicht: „Das ist keine Mannschaft, die sich hinten ‘reinstellt und die gegen uns hochmotiviert sein wird.“

Aus dem eigenen Lager kann der Coach mit Ausnahme des vom Wintereinbruch stark beeinträchtigten Trainingsbetriebs eigentlich nur Positives vermelden. Einzige Ausfälle sind nach wie vor Fisnik Zejnullahu und Can Sakar, der in der kommenden Woche aber wieder die Schuhe wird schnüren können.

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