HSV über 40 Minuten wie im Rausch

+
„Bommel“ van der Hurk und die HSV Plettenberg/Werdohl, hier im Duell gegen Riemke, überrollten im ersten Durchgang die Westfalia aus Herne.

Werdohl - Chapeau, HSV! Mit einer bärenstarken Vorstellung zwang Handball-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl am Samstagabend in eigener Halle den HC Westfalia Herne mit 34:26 (17:8) in die Knie und verbuchte vollkommen verdient die Punkte sechs und sieben.

Die Sieben von Trainerfuchs Friedhelm Ziel machte in allen Bereichen ein hervorragendes Spiel, legte die stark in die Saison gestarteten Tempo-Handballer aus dem Ruhrgebiet vor allem im ersten Durchgang mit einer kompakten 6:0-Abwehr an die Kette. Weil auch auf Torhüter Dominic Meckel Verlass war, wurde der Heimsieg bereits in den ersten zehn Minuten aufs Gleis gestellt. 6:0 stand es nach knapp zehn Minuten für die HSV, die ihren treuen Anhang phasenweise in Verzückung versetzte und sich bis zur Pause am eigenen Spiel berauschte. 17:8 stand es nach 30 denkwürdigen Minuten.

Auch in den ersten zehn Minuten nach Wiederbeginn setzten die Hausherren ihre Machtdemonstration fort, erzielten zum Teil sehenswert herausgespielte Tore. Spätestens nach dem 26:12 (46.) war der Drops endgültig gelutscht. Die HSV schaltete ein, zwei Gänge zurück, was die nun aufdrehende Westfalia über ein zwischenzeitliches 30:24 für Ergebniskosmetik nutzte. Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg der Lennetaler freilich nicht mehr. Am Ende wurde mit 34:26 der dritte Saisonsieg ausgiebig bejubelt.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare