HSV bejubelt wichtige Punkte im Abstiegskampf

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Torwart Marcel Kämmerer rettete der HSV gegen Riemke zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Werdohl - Jubel bei der HSV Plettenberg/Werdohl: Der abstiegsbedrohte Handball-Verbandsligist setzte sich am Samstagabend mit 23:22 (12:8) gegen den SV Teutonia Riemke durch und hegt nach der Heimpleite des PSV Recklinghausen am Freitagabend gegen Westerholt wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenverbleib.

Von Markus Jentzsch

Obwohl die HSV in der Offensive enttäuschte, behielt sie doch die Oberhand und besiegte vor rund 250 Zuschauern den Gast aus Bochum. Riemke erwischte die HSV auf dem falschen Fuß, deckte 5:1 statt wie üblich im 6:0-Verband. HSV-Trainer Friedhelm Ziel meinte anschließend, dass seine Schützlinge gegen dieses System irgendwie nicht zurechtkamen, obwohl das Team über einige Konzepte gegen diese Formation verfügen würde. Wie dem auch sei – die HSV verlor vorne unglaublich viele Bälle, Riemke wirkte aber ebenfalls nicht auf der Höhe, so dass sich ein Spiel entwickelte, das von der Spannung, weniger von der Klasse lebte.

Plettenberg/Werdohl gab vom Start weg den Ton an, verpasste es aber, den Sack frühzeitig zuzumachen. Chancen, Riemke vorentscheidend zu distanzieren, waren reichlich vorhanden. Entweder verendete der Pass oder die HSV scheiterte am ebenfalls gut aufgelegten Teutonia-Schlussmann Stecken. Und Riemke machte das, was es mit dem nicht vollständigen Aufgebot am effektivsten zu Wege brachte: Gegenstöße laufen oder über den Kreis spielen. Beides funktionierte gut – zum Ärger von Friedhelm Ziel. Der raufte sich nicht nur ein Mal die Haare. Selbst in der Schlussphase, als die HSV beim 23:21 scheinbar in Sicherheit war, hielten Fehlpässe die Spannung hoch. Einladung zum 23:22-Anschluss in der 60. Minute – Riemke nahm dankend an. Eine Sekunde war noch auf der Uhr, da zückte Ziel den grünen Karton, um die Hektik zu unterbrechen, ehe den abstiegsgefährdeten HSVern die Last endgültig von den Schultern fiel.

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