Viele Erfolge für Lüdenscheider Kartfahrer

ACL-Heimrennen auf der Hohen Steinert: Gute Stimmung trotz Regens

Beim Heimrennen des AC Lüdenscheid mussten die Fahrer mit einer nassen Strecke klarkommen.
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Beim Heimrennen des AC Lüdenscheid mussten die Fahrer mit einer nassen Strecke klarkommen.

Das Heimrennen hielt, was sich die Akteure des AC Lüdenscheid von ihm versprochen hatten: Strahlende Kinderaugen, begeisterte Eltern – und nicht zuletzt den einen oder anderen Podiumsplatz.

Lüdenscheid - Dabei trotzten Teilnehmer und Veranstalter dem schlechten Wetter, das auch Bürgermeister Sebastian Wagemeyer nicht davon abhielt, das Event an der Hohen Steinert zu eröffnen. Und am Ende des Tages waren die Verantwortlichen des ACL in jeder Hinsicht zufrieden.

„Es war ein sehr erfolgreiches Heimrennen für alle. Die Lernkurve der Neuen geht stark nach oben und alle Helfer haben einen Top-Job gemacht“, bewertete Jan Anders seine erste Heimveranstaltung als Trainer. ACL-Vorsitzender Holger Niklas war ebenfalls glücklich über den Verlauf des Renntages. „Es war wieder eine prima Veranstaltung. Die Erfolge der Fahrer sind toll. Nur das Wetter war nicht ganz auf unserer Seite.“ Und auch Jugendgruppenleiter und zweiter Vorsitzender Thorsten „Thorty“ Bohmann war wieder hoch zufrieden. „Der ganze Stress in den letzten Tagen hat sich voll gelohnt. Die Veranstaltung ist absolut gelungen und viele fanden die Trennung von Parcours und Catering gut.“

„Es war ein sehr erfolgreiches Heimrennen für alle. Die Lernkurve der Neuen geht stark nach oben und alle Helfer haben einen Top-Job gemacht.

Jan Anders, ACL-Trainer

Der Blick aufs Sportliche: In Klasse 1 waren für den ACL Maarten Postma, Ben Bogaert, Luis Engmann und Martin Dindas am Start – und sie alle belohnten sich mit ihrem persönlich besten Ergebnis für das Training in der Vorwoche. Postma fuhr mit Platz drei zum ersten Mal aufs Podium. Bogaert schrammte mit Platz vier knapp am Podest vorbei, blieb aber als einziger der 22 Fahrer in beiden Läufen fehlerfrei. Engmann und Dindas landeten auf Platz sieben und acht.

Heimrennen des AC Lüdenscheid auf der Hohen Steinert

Heimrennen des AC Lüdenscheid auf der Hohen Steinert.
Heimrennen des AC Lüdenscheid auf der Hohen Steinert.
Heimrennen des AC Lüdenscheid auf der Hohen Steinert.
Heimrennen des AC Lüdenscheid auf der Hohen Steinert.
Heimrennen des AC Lüdenscheid auf der Hohen Steinert

In Klasse 2 starteten Favorit Vince Postma und Dimitrios Parlakoglu. Postma schaffte aufgrund eines Pylonenfehlers zwar nicht den Schritt nach ganz oben aufs Treppchen, landete aber auf einem starken zweiten Platz. Parlakoglu leistete sich in seinen Läufen Strafsekunden, weshalb für ihn nur der 17. Platz heraussprang.

Das größte Teilnehmerfeld gab es jedoch in Klasse 3: Zu den 28 Fahrern, die hier antraten, gehörten die fünf ACL-Rookies Leonie Blumberg (am Ende 14.), Tim Klüppelberg (17.), Christodoulos Karagiozidis (21.), Georgios Karagiozidis (26.) und Ben Louis Meyer (27.).

Showdown der Ältesten in Klasse 5

In Klasse 5 kam es dann zum Showdown der Ältesten – und zu einem echten Höhepunkt des Tages aus ACL-Sicht. Nachdem er 2019 in der Klasse 4 auf eigener Strecke den Tagessieg feiern konnte, gelang Yannik Bohmann mit knapp einer Sekunde Vorsprung zum zweiten Mal in Folge ein Erfolg auf heimischer Strecke. Der Lüdenscheider ist nun Führender in der Gesamtwertung. „Heute hat einfach alles geklappt. Ich bin super happy mit meiner Leistung und hoffe, die Gesamtführung jetzt bis zum Schluss halten zu können und dann zur Deutschen Meisterschaft zu fahren“, sagte Bohmann nach dem Rennen.

Dahinter ging es dann knapp zur Sache – mit positivem Ausgang für den ACL, denn Frederik Schneider sicherte sich bei seinem letzten Heimrennen mit zwei Zehnteln Vorsprung den zweiten Platz und zum Ende seiner Kart-Slalom-Karriere seinen ersten Podiumsplatz. „Das Rennen war super gut, ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und all derer, die mitgeholfen haben, das alles zu ermöglichen“, so Schneider. Timo Aurisch war nach dem ersten Lauf ebenfalls bei der Verlosung um die Podiumsplätze dabei. Im zweiten Lauf war er jedoch etwas zu langsam, weshalb er am Ende auf dem sechsten Gesamtrang ins Ziel kam. „Bei meinem letzten Heimrennen hätte ich mir mehr erhofft und hätte meine Ziele gerne besser umsetzen können“, hadert der 18-Jährige mit seinem Ergebnis. Im Mannschaftsergebnis belegte der AC Lüdenscheid mit den Fahrern Ben Bogaert, Vince Postma, Leonie Blumberg, Timo Aurisch und Yannik Bohmann schließlich den dritten Platz.

Nach Abschluss eines erfolgreichen Heimrennens geht es nun am Sonntag weiter mit dem dritten Lauf in Witten.

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