Handball

Henning-Sieben will nachlegen

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Als nicht so schwerwiegend wie befürchtet stellte sich die Verletzung von Jens Burzlaff heraus. Möglicherweise steht der Linksaußen schon in Hattingen wieder auf der Platte.

Werdohl - Es war im April, als die HSV Plettenberg/Werdohl mit einem 31:31-Unentschieden einen wertvollen Punkt für den Klassenerhalt in der Verbandsliga vom TuS Hattingen mitnahm. Auch am Sonntag (17.30 Uhr) würde HSV-Trainer Kai Henning gerne Zählbares aus der Hattinger Kreissporthalle entführen, am liebsten sogar zwei Zähler.

„Wir haben ein Startprogramm, wo wir uns erst einmal freischwimmen können“, sagt Henning und deutet damit an, dass er den TuS als Mitbewerber im Kampf um den Ligaverbleib ansieht, was auch das gesteckte Ziel der Hattinger um ihren neuen Trainer Uli Schwartz ist. Ihr Saisonstart verlief trotz hoher Erwartungen allerdings nicht nach Wunsch. Beim PSV Recklinghausen, ebenfalls ein Kandidat für die untere Region der Verbandsliga, verlor der TuS mit 18:22.

 „Ich habe mir schon Teile dieses Spiels angeschaut“, betrieb Kai Henning Videostudium. „Es fehlten Hattingen zwar ein, zwei Stützen wie Jakob Jäger, aber 18 Tore sind natürlich nicht viel.“ Es sind 15 weniger als die HSV bei ihrem beeindruckenden Heimauftritt gegen Westfalia Halingen erzielte. Und der 33:23-Sieg gegen die Mendener lässt Henning und seine Mannen die Fahrt nach Hattingen selbstbewusst antreten.

„Es wird aber kein einfaches Spiel. In Hattingen ist es immer schwer, doch wir nehmen es, wie es kommt“, sagt der Coach der Lennetaler. „Der TuS ist geprägt durch eine starke offensive Deckung und immer in der Lage, Tempo zu spielen.“ In Recklinghausen gelang dies allerdings nicht, und geht es nach dem HSV-Trainer, soll dies auch am Sonntag so bleiben.

Personell kann Henning fast aus dem Vollen schöpfen. Definitiv ausfallen wird nur Markus Winkelsträter (Meniskus). Die am vergangenen Samstag zunächst schlimm aussehende Verletzung von Linksaußen Jens Burzlaff indes hat sich als weniger gravierend erwiesen. „Er hat schon wieder locker mit trainiert“, freute sich Henning, wollte aber einen letzten Belastungstest abwarten. Nur eingeschränkt trainieren konnte auch Pierre van der Hurk. „Bommel“ hatte sich gegen Halingen einen Finger lädiert, hielt zwar durch, doch dann kamen die Schmerzen. „Der Finger ist auch dick geworden. Da ist es ganz gut, dass bis Sonntag noch ein wenig Luft bleibt, um die Wehwehchen auszukurieren“, hofft Henning, dass auch sein Antreiber in Hattingen dabei sein kann.

Terminliche Probleme gefährden den Einsatz von Torben Höft. Es ist nicht sicher, ob er pünktlich in Hattingen sein kann. „Torben hat gegen Halingen einen sehr guten Part in der Deckung gespielt“, lobt Henning den Ex-Neuenrader. Als Alternative steht Jugoslav Lakic bereit.

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