Wintercup: Showdown in Sundern

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Landesligist FSV Werdohl , hier beim Regionalcup, bekommt es am Sonntag mit dem TSV Korbach, dem BSV Menden und dem SuS Beckum zu tun.

Kreisgebiet - Showdown in Sundern: In der Sporthalle des Schulzentrums steigt am Sonntag ab 11 Uhr der Supercup und damit der finale Akt des größten Hallenfußballturniers in Nordrhein-Westfalen. Nach Vorrunden und Regionalcups kicken 16 Qualifikanten bei der Endrunde des 27. Wintercups um die begehrte Trophäe und freilich auch um das satte Preisgeld.

9000 Euro werden beim Supercup ausgeschüttet, allein dem Sieger winken 3000 Euro für die Mannschaftskasse. Am Start ist mit der FSV Werdohl, dem TuS Herscheid und dem SuS Beckum auch ein heimisches Trio.

Die Endrunde dieses Mammutturniers, bei dem in diesem Jahr 144 Mannschaften ihr Glück versuchten, dürfte für das Gros der verbliebenen 16 Teams zugleich der Abschluss der Hallensaison sein. Den Spagat zwischen Vorbereitung im Freien und dem lukrativen Budenzauber aber nimmt unter anderem Landesligist FSV Werdohl gerne in Kauf. „Wir haben es bis zum Supercup geschafft und wollen jetzt natürlich das Bestmögliche herausholen. Es gilt, gleich vom ersten Spiel an Gas zu geben und die Gruppenphase zu überstehen“, betont FSV-Cheftrainer Manuel Sander mit Blick auf den Endrunden-Modus.

Los geht es am Sonntag zunächst in vier Vierer-Gruppen, in denen die jeweils Erst- und Zweitplatzierten in die finale Doppel-K.o.-Runde einziehen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass für acht Mannschaften der Supercup am Sonntag nach jeweils drei Gruppenspielen bereits beendet sein wird. In der Gruppe 1 stehen die Kicker vom Riesei gleich in ihrem ersten Duell, das um 11 Uhr zugleich den Supercup eröffnen wird, vor der vermeintlich größten Hürde. Gegner ist der TSV Korbach, der in der hessischen Verbandsliga-Gruppe Nord gegen den Abstieg spielt und 2011 als erster hessischer Vertreter die 22. Auflage des Wintercups gewann.

„Es ist gar nicht schlecht, dass wir gleich im ersten Spiel auf Korbach treffen. So wissen wir, dass wir hellwach sein müssen und auf eine Mannschaft treffen, die Fußball spielen kann“, meint Manuel Sander. Kaum leichter dürfte die zweite Aufgabe für die Werdohler werden, wenn gegen 12.28 Uhr das Duell gegen den BSV Menden ansteht. Die Hönnestädter kennt die FSV nur zu gut, schließlich stehen sich beide Teams auch in der Landesliga 2 regelmäßig gegenüber.

Ihr drittes und letztes Vorrundenmatch bestreiten die Riesei-Kicker gegen 14 Uhr gegen den SuS Beckum, der als einziger B-Ligist im gesamten Turnier das Ticket für den Showdown löste und sowohl als Sieger der Vorrundengruppe 3 als auch als Siebtplatzierter des Regionalcups in Hüsten für Aufsehen sorgte.

„Hinfahren, Spaß haben und dann gucken, was dabei herauskommt“ lautet die Vorgabe von Beckums Trainer Thomas Cordes an seine Schützlinge, die zumindest von der Papierform her krasser Außenseiter sind. „In der Halle ist aber alles möglich“, meint Cordes, der den B-Ligisten in dieser „Hammergruppe“ keineswegs chancenlos sieht.

Dritter und bereits letzter heimischer Vertreter in Sundern ist am Sonntag der Lüdenscheider A-Kreisligist TuS Herscheid, der es in der Gruppe 3 mit den klassengleichen Mannschaften TSC Steinheim und VFR Borgentreich sowie dem Bezirksligisten VfK Iserlohn zu tun bekommen wird. Nach dem bärenstarken Auftritt und dem Sieg beim Regionalcup in Hüsten müssen die Iserlohner zwangsläufig zum Favoritenkreis gezählt werden. Gute Chancen auf den Titel werden auch dem Landesligisten SV 04 Attendorn sowie den Bezirksligisten SV Hüsten 09 und TuS Sundern eingeräumt. Vor allem die Sunderaner dürften beim von ihnen ausgerichteten „Heimspiel“ am Schulzentrum motiviert bis in die Haarspitzen sein.

Zum Einsatz kommt am Sonntag die Rundum-Bande, die Spielzeit beträgt einmal neun Minuten. Die Doppel-K.o-Runde soll um 15.30 Uhr beginnen, der Turniersieger gegen 18 Uhr feststehen.

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