Stephan Nocke neuer HSG-Coach

Neuer Chefcoach der HSG Lüdenscheid: Stephan Nocke.

Lüdenscheid – TS Evingsens Trainer Sascha Schmoll hatte recht, als er am Donnerstag ankündigte, mit dem neuen Trainer der HSG Lüdenscheid schon am Samstagabend (18.30 Uhr) im Derby auf der Bank der Sauerlandhalle zu rechnen: Da wird neben Interimscoach und Sportlichem Leiter Felix Kroll erstmals auch der neue Chefcoach Platz nehmen und das Spiel der Gäste lenken: Der 39-jährige Stephan Nocke – wie von der sportlichen Leitung gewünscht – als externer Trainer, wenngleich auch der neue Coach eine kurze HSG-Vergangenheit hat.

Gemeinsam mit Marc Oberste und Ex-Co-Trainer und Noch-HSG-Aktiven Daniel Adam war der gebürtige Unnaer einst in der HSG-Oberliga-A-Jugend aktiv, hütete dort das Tor. Seitdem hat Nocke einen bunten Weg als „Vollbluthandballer“ genommen: Eintracht Hagen, ASV und HSE Hamm, SuS Oberaden, TuS Bommern, Lüner SV, VfL Kamen, TuS Ickern, CVJM Heeren-Werve, TSG Harsewinkel und zuletzt noch in der Spielzeit 17/18 HSG Schwanewede in der Oberliga Nordsee waren Spielestationen des „positiv handballverrückten“ Stephan Nocke. Als Spielertrainer arbeitete er in Harsewinkel, beim Bezirksligisten TB Burgsteinfurt und zuletzt beim Landesligisten HSG Mülheim, wo Mitte November im Einvernehmen die Trennung wegen differierender Auffassungen über die künftige Ausrichtung erfolgte. Zusätzlich zu den Vereinen arbeitete Nocke auch noch, u.a. gemeinsam mit Ex-Nationaltorhüter Jan Holpert, als Torwarttrainer der renommierten Handball-Talent-Schmiede (HTS) Koblenz.

Kontakte zu Nocke entstanden über das Netzwerk des zweiten Sportlichen Leiters der HSG, Matthias Skutta. „Wir haben dann in zwei Gesprächen mit Stephan Nocke zusammengesessen und da ist der Funke eigentlich schon übergesprungen, dass wir uns schnell mit ihm geeinigt haben, ihn als Trainer zu verpflichten, weil unsere Vorstellungen doch weitgehend übereinstimmen“, erklärte Felix Kroll gestern, betonte aber, dass an eine reine Trainertätigkeit gedacht ist.

Beeindruckt hatten ihn auch die ersten beiden Trainingseinheiten, die Stephan Nocke, der zwar in Kamen wohnt, aber als Diplom-Verwaltungswirt im benachbarten Hagen arbeitet und deshalb keinen allzu weiten Weg in die BGL-Sporthalle hat, in dieser Woche mit dem HSG-Landesligateam absolviert hat. „Da war viel Zug drin, Stephan ist sicher etwas härter als Axel Schürfeld. Ich glaube, das braucht die Mannschaft jetzt auch.“

Die Partie in Altena ist sicher noch ein Sprung ins kalte Wasser, doch die nächsten Wochen will und wird der neue Mann auf der Kommandobrücke nutzen, sich mit Team und Umfeld genau vertraut zu machen, um das Ziel Klassenerhalt mit frischen Kräften im neuen Jahr wieder in Angriff zu nehmen.

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