Handball

Auf- und Abstieg: Handballverband Westfalen trifft weitere Entscheidungen

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Der TuS Linscheid-Heedfeld, wie auch die HSG Lüdenscheid und die TS Evingsen, halten im Falle eines Saisonabbruchs die Liga. 

Kreisgebiet - Der Handballverband Westfalen hat die Auf- und Abstiegsfrage geklärt. 

Am Freitag und Sonntag tagten die Verantwortlichen des Handballverbandes Westfalen (HVW), um über die spielrechtlichen Folgen der Corona-Krise zu beraten. Dabei fielen folgende Entscheidungen, deren Zustandekommen der HVW auch begründete: 

1. Der Spielbetrieb bleibt bis einschließlich 19. April ausgesetzt.
In der Pressemitteilung des HVW heißt es: „Die Bundes- und Landesregierung [...] werden nach Ostern über den weiteren Fortgang des Alltags und des gesellschaftlichen Lebens entscheiden. Dem will der HVW nicht zuvorkommen und bleibt bei dem ursprünglich veröffentlichten Terminplan, dass eine Entscheidung über die Fortführung oder den Abbruch der Saison frühestens in der Woche nach Ostern getroffen wird.“ 

2. Bei einem Saisonabbruch wird es nur Auf-, aber keine Absteiger geben.
Hierzu teilt der HVW mit: „Für den Spielbetrieb des Handballverbandes Westfalen wurde beschlossen, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften oder freiwilliger Absteiger), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll.“ Angelehnt an die Empfehlungen des Deutschen Handball Bundes (DHB) gelte diese Regelung auch für die 3. Ligen. Zudem empfiehlt der Handballverband Westfalen diese Regelungen auch auf kreislicher Ebene umzusetzen. 

3. ‘Task-Force’ entscheidet über Wertung der Spielzeit 2019/20.
„Bezüglich der „Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen“, erklärt der HVW, der darauf verweist, dass der DHB eine Arbeitsgruppe eingerichtet hat, die sich mit den Auswirkungen von verschiedenen Modellen befasst und in Kooperation mit dem Bundesrat einen Vorschlag zur Saisonwertung erarbeitet. Eine ähnliche ‘Task-Force’ wurde auch vom HVW, unter Einbezug der Vereine, eingerichtet, die aus folgenden Personen besteht: Andreas Tiemann (Vizepräsident Spieltechnik)), Patrick Puls (VP Jugend, Jan Gerth (VP Recht), Gundula Bembom-Schoof (Jugendspielausschuss), Bernd Kuropka (Technische Kommission) und den Kreisvorsitzenden Holger Kück (HK Industrie) und Daniel Hooge (HK Münsterland).

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