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Klare Verhältnisse im Spitzenspiel

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Von: Lars Schäfer

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Die HSG setzte sich gegen Attendorn durch.
Die HSG setzte sich gegen Attendorn durch. © Schäfer

Es war eine unmissverständliche Ansage an die Konkurrenz im Titelrennen, die die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid da am Samstag aus der BGL-Halle heraus funkten: Verdient mit 32:25 (16:11) gewann das Team von Trainer Christian Köster das Topspiel gegen die SG Attendorn-Ennest, gegen die es im Hinspiel nur zu einem 22:22-Remis gereicht hatte.

Lüdenscheid - „Wir wollen in die Landesliga aufsteigen“, brachte es Christian Köster nach der Eroberung des zweiten Tabellenplatzes auf den Punkt. Die Meisterschaft dürfte sich entscheiden zwischen der HSG (15:3 Zähler) und Spitzenreiter TuS Drolshagen (16:0), der am 26. Februar zum Gipfeltreffen in der Bergstadt erwartet wird. Gegen die Gäste aus Attendorn hatten die Bergstädterinnen, bei denen Lorena Lange einmal mehr hervorragend Regie führte, lediglich in der ersten Viertelstunde leichte Probleme. 4:6 lag die HSG nach 13 Minuten zurück, dann aber steigerte sich die Köster-Sieben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, wo Saskia Wagemeyer im halbrechten Rückraum ein richtig gutes Spiel machte. Mit einem 6:0-Lauf machten die Lüdenscheiderinnen aus dem Zwei-Tore-Rückstand eine 10:6-Führung (18.), die bis zur Pause noch ausgebaut wurde – 16:11.

„Es war nicht alles ideal, aber unterm Strich war es ein guter Start. Wir haben unser Soll erfüllt und zwei wichtige Punkte geholt“, sagte Christian Köster, der insbesondere mit dem zweiten Durchgang seiner Mannschaft zufrieden sein durfte. Die Lüdenscheiderinnen nämlich hielten das Tempo hoch und die Attendornerinnen, bei denen Loreanna Lea Lechmann nicht nur wegen ihrer sieben Tore herausragte, auf Distanz. 20:15 hieß es nach 37, 25:18 nach 45 Spielminuten. Und nach dem 26:19 (50.) war es ein 4:0-Zwischensprint zum 30:19 (53.), der die Laune auf der HSG-Bank nochmals steigerte. „Wir haben in der zweiten Halbzeit Gas gegeben, das war gut“, freute sich Christian Köster. Dass die Gäste nach dem 32:21 (56.) die letzten vier Tore erzielten und Ergebniskosmetik betrieben, war reine Nebensache.

Weiter geht es für die HSG erst am 11. Februar mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenfünften RSVE Siegen, der in der ersten Saisonhälfte deutlich mit 33:20 bezwungen wurde.

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