SGSH nimmt die Pokalhürde in Lahde

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Erzielten in Lahde zusammen elf Tore: Jan Stuhldreher (2) und Daniel Krüger (9).

PETERSHAGEN - Die Drittliga-Handballer der SG Schalksmühle-Halver stehen im Halbfinale des DHB-Pokals auf Westfalenebene. Im Viertelfinale setzte sich das Grasediek-Team beim Tabellenzehnten der Landesliga-Staffel 1, TuS Lahde-Quetzen, 37:26 (17:14) durch.

Ohne Maciej Dmytruszynski, Mareks Skabeikis (beide noch im Urlaub), Daniel Buff (beruflich verhindert) und Niklas Polakovs, der sich nur mit aufwärmte, nach seinem Muskelfaserriss aber noch geschont wurde, war die erste Halbzeit durchwachsen. "Wir haben das eine oder andere in der Abwehr mit Blick auf das nächste Spiel in Hagen probiert", erklärte Trainer Mathias Grasediek, "also haben wir nicht so spezifisch gedeckt, wie es der Gegner erfordert hätte." Vor allem mit dem Kreisläuferspiel des ostwestfälischen Landesligisten hatte die SGSH ihre liebe Mühe. So stand zur Pause nur eine 17:14-Führung zu Buche. "Das waren gegen diesen Gegner natürlich viel zu viele Gegentore", stellte Grasediek fest.

Nach der Pause spielte die SGSH mit einem Positionsverteidiger gegen den Rückraum-Linken der Gastgeber. Damit war nicht nur dieser ausgeschaltet, sondern auch die Anspiele in Richtung Kreisläufer fehlten dem TuS-Spiel. Die SGSH nutzte die Vorteile nun konsequent zu Tempospiel. Dabei tat sich Daniel Krüger als Torschütze hervor. Bald war die Partie entschieden.

Am Ende setzte sich der Favorit vor den rund 100 Zuschauern in der engen Sporthalle im Petershagener Stadtteil Lahde 37:26 durch. "In der ersten Halbzeit war vieles einfach noch nicht rund", stellte Grasediek fest, "aber so war das zu erwarten gewesen nach der Pause. Deshalb hat die Partie ihren Zweck auch absolut erfüllt." Vor der wegen des Freitagabend-Spiels in Hagen verkürzten Trainingswoche passte diese Einheit im 198 Kilometer entfernten Lahde Grasediek bestens in die Vorbereitung aufs Hagen-Spiel. "Es war ein Gegner, gegen den wir uns klar durchsetzen mussten. Das haben wir am Ende getan. Das war okay", bilanzierte der Diplom-Sportlehrer aus Herdecke zufrieden.

Thomas Machatzke

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