25:22 für HSG-Frauen – „Besser als jeder Tatort“

Oftmals zu flink und zu schnell für die Hohenlimburger Abwehr: Lüdenscheids Spielmacherin Birte Hofmann, die sieben Tore zum Heimsieg beisteuerte. Foto: Krüger

Lüdenscheid - Die „Spitzenreiter“-Rufe aus der Fankurve waren verfrüht – dennoch herrschte bei den Landesliga-Handballerinnen der HSG Lüdenscheid am Samstagabend großer Jubel. Mit einem 25:22 (11:9) gegen die HSG Hohenlimburg feierte die Köster-Sieben den vierten Sieg im vierten Saisonspiel und geht als Tabellenzweiter in die Herbstpause.

„Besser als jeder Tatort“, urteilte Lüdenscheids Trainer Christian Köster nach der Partie, in der sein Team nach dem 20:16 (47.) sieben Minuten lang ohne Tor blieb und den 20:20-Ausgleich hinnehmen musste. Dennoch hatten die Gastgeberinnen in der „Crunchtime“ ein wenig mehr zuzulegen und kamen zum verdienten Heimerfolg.

Außer beim 0:1 (1.) lagen die Lüdenscheiderinnen nie zurück, enteilten im ersten Durchgang mal auf 8:4 (15.), im zweiten auf 19:14 (44.). Doch auch Hohenlimburg warf Qualität in die Waagschale: Torhüterin Lisa-Marie Witte spielte stark (ihr Gegenüber Hannah Steinacker allerdings auch) und das Kreisläufer-Spiel der Hagenerinnen konnten die Bergstädterinnen nie ganz unterbinden. Beim 10:9 kurz vor der Pause war es ebenso wie in der Schlussphase hochspannend.

Abwehr kriegt Birte Hofmann nicht zu fassen

Andererseits war das Funke-Team in der mit großem Einsatz geführten Partie anfällig, versuchte es erst mit einer verkappten Positionsverteidigerin gegen Lüdenscheids Halblinke Michelle Pleuger, dann mit einer Abwehr auf neun Metern, schließlich mit einer 4:2-Deckung. Doch diese war letztlich zu durchlässig für Lüdenscheids flinke Spielmacherin Birte Hofmann, die mit sieben Toren beste Werferin des Spiels war.

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