1. come-on.de
  2. Sport
  3. Lokalsport

Freibier für die treuen Fans und eine versöhnliche zweite Halbzeit

Erstellt:

Von: Axel Meyrich

Kommentare

Abschied von Tim Stute (2.v.l.) und Justin Jung (3.v.l.): Das Duo wechselt von der HSG Lüdenscheid zur TG Voerde. Felix Kroll (l.) und Phil Lausen überreichten Präsente.
Abschied von Tim Stute (2.v.l.) und Justin Jung (3.v.l.): Das Duo wechselt von der HSG Lüdenscheid zur TG Voerde. Felix Kroll (l.) und Phil Lausen überreichten Präsente. © Baankreis, Wesley

Versöhnlicher Saisonabschluss für die HSG Lüdenscheid: Mit einem 30:24 (13:15)-Sieg über den SV Teutonia Riemke II haben sich die Bergstädter aus der Handball-Landesliga verabschiedet.

Lüdenscheid - Als Tabellenvorletzter steigt die HSG Lüdenscheid in die Bezirksliga ab. Wenn dort im September die Saison 2022/23 beginnt, werden zwei HSGer nicht mehr mit dabei sein. Tim Stute und Justin Jung wechseln beide zur TG Voerde und wurden am Samstag vor dem Anpfiff auch offiziell verabschiedet.

Die Geschichte des 20. und damit letzten Saisonspiels war eine von zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Vor der Pause passte nicht viel zusammen bei den Gastgebern. Eine häufig inkonsequente Abwehr, glücklose Torhüter und so mancher „leichte“ Fehler im Angriff kennzeichneten das Geschehen. „Die Jungs wissen: Wenn ich laut werde, ist alles noch in Ordnung. Wenn ich nichts mehr sage, wird’s gefährlich...“, fasste HSG-Trainer Thorsten Stange seine Auszeit und die anschließende Kabinenansprache zusammen.

Die Wirkung jedenfalls blieb nicht aus. Nach Wiederanpfiff zeigten die Bergstädter ihr anderes Gesicht. Flexibler stand nun die Abwehr, in Wechselwirkung mit einem mehrfach stark parierenden Tim Stute gab’s für die Teutonia kaum noch ein Durchkommen. Neun Treffer gelangen den Bochumern noch. Vorne fand die HSG in Ermangelung von Distanzschützen immer wieder den Weg über den Kreis. Über 16:16, 20:18 und 24:19 setzte sich die Stange-Sieben so ab, während der Gast das Tempo nicht mehr mitzugehen wusste.

Und dann war sie zu Ende, die Saison 2021/22. Für die Fans gab’s Freibier in der Halle, später zog die Mannschaft weiter in die Innenstadt. Auf ein Neues in vier Monaten in der Bezirksliga...

Auch interessant

Kommentare