Handball, Verbandsliga-Splitter

Zwei Teams unter Zugzwang

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Alex Trimpop (rechts) und die SGSH Dragons II sind in Recklinghausen zu Gast.

Kreisgebiet - Die SGSH Dragons und die HSV Plettenberg/Werdohl laufen im Abstiegskampf gegen direkte Konkurrenten auf.

PSV Recklinghausen – SGSH Dragons II (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Recklinghausen-Nord):  Der Abstiegskampf in der Handball-Verbandsliga geht mit unverminderter Intensität weiter, und als Tabellenelfter sind die SGSH Dragons II nach wie vor mittendrin. Die Dragons gastieren beim drei Punkte besser gestellten Rangzehnten PSV Recklinghausen und wollen dort nach Möglichkeit doppelt punkten. Im Unterschied zur vermeidbaren Niederlage in der Vorwoche (26:27 gegen TuRa Bergkamen) kann Trainer Mark Dragunski in der Rückraummitte wieder auf Malte Müller zurückgreifen.

„Am Ende kann so ein Spieler den Unterschied machen“, konstatiert Dragunski, der jedoch erneut auf Maciej Dmytruszynski verzichten muss. Bei dem einstigen polnischen Nationalspieler macht nach wie vor das durch viele Jahre auf hohem sportlichen Niveau stark beanspruchte Knie Probleme. „Ich freue mich über jedes Spiel, das Maciej für uns machen kann“, sagt Mark Dragunski, plant aber für Samstag ohne den 38-jährigen Routinier. So müssen es also die Jungen richten, die der Dragons-Coach in dieser Woche auf einen Gegner eingestellt hat, der „unangenehm zu spielen“ ist.

„Recklinghausen verfügt über eine gute 6:0-Deckung und hat sich zuletzt ein bisschen freigeschwommen“, verweist er auf die jüngsten PSV-Siege gegen den OSC Dortmund und beim SV Teutonia Riemke. Doch wie die Recklinghäuser zu knacken sind, wissen die Dragons aus dem Hinspiel Anfang November. Dieses nämlich gewannen sie mit 26:25, feierten seinerzeit den ersten Saisonsieg.

HSV Plettenberg/Werdohl – Teutonia Riemke (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Riesei): Nachdem aus Bonuspunkten in den Spielen gegen Eintracht Hagen II und beim OSC Dortmund nichts wurde, sind die Lennetaler nun definitiv gefordert und müssen gewinnen. Mit einem Sieg würde man die Bochumer nicht nur überholen, sondern auch den wichtigen direkten Vergleich zu seinen Gunsten entscheiden, denn im Hinspiel gab es ein 33:33-Unentschieden. Damals gelang es der HSV, in letzter Minute einen Drei-Tore-Rückstand noch auszugleichen.

Wir werden alles versuchen, um aus der Misere rauszukommen“, sagt HSV-Trainer Kai Henning, „aber der Ausfall von Michel Lengelsen ist für uns ein Schlag ins Kontor“, hat er die „tragende Säule“ im Spiel der Lennetaler schon bei der bislang höchsten Saisonniederlage, dem 20:33 in Dortmund, schmerzlich vermisst. „Michel ist der Mann für die leichten Tore und war ja in bestechender Form“, sieht sich Henning seines wichtigsten Spielers beraubt, der gerade auch im Wechsel mit Markus Winkelsträter als Spielgestalter gut funktionierte. Doch dieses Duo ist nun zerschlagen, und spätestens gegen Riemke muss das HSV-Team beweisen, dass es auch ohne Lengelsen geht.

Neben Lengelsen, der das Spiel in Dortmund nach seiner Operation an der gerissenen Achillessehne auf Krücken verfolgte, wird am Samstag gegen die Teutonen auch Torhüter Dominic Meckel fehlen, der noch im Urlaub ist. Dafür kehren Rückraumspieler Torben Höft und Kreisläufer Joel Jünger ins Team zurück. „Damit sind wir deutlich konkurrenzfähiger“, plant Henning deshalb keine Anleihen bei der „Zweiten“ – jedenfalls nicht mit Aktiven, die sich festspielen würden. „Fabian Gerth und Jugo Lakic könnten aber und würden uns auch helfen“, sagt Henning.

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