HSV deutet beim Testspielsieg gegen Lüdenscheid ihr Potenzial an

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Pierre van der Hurk (Mitte) und die „neue“ HSV zeigten gegen Lüdenscheid ihr zukünftiges Gesicht.

Werdohl - Das Testspiel von Handball-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl gegen Landesligist HSG Lüdenscheid bot am Montag einen Vorgeschmack auf die neue Saison. Beim 37:30 (18:14) zeigte die HSV erstmals ihr zukünftiges Gesicht. Kein Vergleich zu dem Geplänkel gegen den Bezirksligisten GW Emst.

Personell waren die Hausherren am Köstersberg deutlich besser bestückt, zudem stimmten Einstellung und körperliche Einsatzbereitschaft. Das Ergebnis: Über weite Strecken der Begegnung arbeitete die Abwehr sehr effektiv. Darauf aufbauend zog die Sieben des Trainergespanns Burzlaff/Bluhm ihr Tempospiel auf. Sogar Gegenstoßpässe der beiden Torhüter fanden ihr Ziel – ein wichtiger Schritt auf dem Weg nach vorn. 

Angetan schien das Trainergespann zudem von der zweiten Welle. Die verdiente am Montagabend ihren Namen und trug maßgeblich zum vielversprechenden 9:4 (11.)-Start bei. „Die erste Viertelstunde war richtig gut“, stellte Markus Bluhm fest. 

In dieser Phase taten sich die Bergstädter noch schwer, Lücken im HSV-Bollwerk zu finden. Mitte der Halbzeit geriet der HSV-Express dann etwas ins Stocken. Vor allem mit Duda hatten die Gastgeber ihre Schwierigkeiten. Tor um Tor holten die Lüdenscheider auf und glichen beim 11:11 (22.) aus. „Dann haben wir gezeigt, wie weit wir schon sind und kurz vor der Pause nochmal richtig Gas gegeben“, skizzierte Bluhm die Entstehung des 18:14-Halbzeitstandes. 

Halbzeit zwei war dann eine Kopie der ersten. Plettenberg/Werdohl dominierte den Anfang und das Ende. Über 28:19 (43.) und 33:27 (55.) steuerte der Verbandsligist dem verdienten 37:30 entgegen. „Mit den 37 Treffern sind wir zufrieden. Ein paar technische Fehler und Ballverluste weniger und es hätte noch deutlicher werden können“, meinte Burzlaff. Nichtsdestotrotz haben die Lennetaler angedeutet, wo die Reise hingeht und wie wichtig beispielsweise ein Philip Trattner ist, der vorne wie hinten zu den Aktivposten zählte. 

Am Rande wurde bekannt, dass Kreisläufer Mario Hurlbrink eine Entscheidung bezüglich seiner sportlichen Zukunft getroffen hat. Nachdem Hurlbrink den Sprung in den Verbandsliga-Kader der HSV nicht geschafft hatte, wird er den Verein verlassen und künftig für den Lüdenscheider Landesligisten auf Torejagd gehen.

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