Handball, Verbandsliga

Hoffnung auf eine Überraschung

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Michel Lengelsen (Nr.23) wird nach seinem Achillessehnenriss in dieser Spielzeit nicht mehr zur Verfügung stehen.

Plettenberg - Als die HSV Plettenberg/Werdohl in der Hinserie ihr Heimspiel gegen den OSC Dortmund mit 18:25 verlor, war dies der Auftakt zu einer Siegesserie des Olympischen Sport Clubs. Diese währte aber lediglich fünf Spiele.

„Das ist mir unerklärlich. Für mich war Dortmund vor der Saison der Titelanwärter Nummer 1“, sagt HSV-Trainer Kai Henning vor dem Rückspiel beim OSC am Freitag (Anwurf 20.15 Uhr).

Mittlerweile sind die Dortmunder auf Rang acht platziert, ganz weit entfernt von der Tabellenspitze. „Nach der Unruhe der letzten Wochen wollen wir die Saison vernünftig zu Ende spielen“, heißt es auf der Facebook-Seite des OSC.

Die Unruhe resultierte aus den gefallenen Personalentscheidungen. Trainer Nikita Maystrenko wird den Verein zum Saisonende ebenso verlassen wie fünf Spieler. Hinzu kamen Verletzungen, die auch den früheren und künftigen HSVer Marc Bardischewski betrafen.

Henning hofft auf Überraschung wie im Vorjahr

„Die Unruhe ist hausgemacht. Dortmund hinkt den Erwartungen immens hinterher“, weiß Kai Henning. Ob sich daraus auch die Hoffnung auf Zählbares in Hacheney ableiten lässt, wo es im Vorjahr ein überraschendes 23:23 gab? Ziel des Tabellenvorletzten ist es nach den Nackenschlägen vor knapp zwei Wochen auf jeden Fall. Da punktete einerseits ein Großteil der Konkurrenz im Abstiegskampf, schlug überdies das Verletzungspech bei der HSV zu.

Etwas Entspannung gibt es, denn Markus Winkelsträter und Pierre van der Hurk, die sich bei beziehungsweise vor der Heimniederlage gegen Eintracht Hagen II verletzten, können heute wieder mitwirken.

Dies gilt allerdings nicht für Michel Lengelsen, der nach seinem Achillessehnenriss mittlerweile operiert wurde. „Er fällt mindestens ein dreiviertel Jahr aus, was uns sehr wehr tut“, kann Henning auf seinen Spielgestalter vermutlich erst 2020 wieder zurückgreifen.

Dennoch gibt sich Henning für den Rest der Spielzeit kämpferisch. „Wir laufen der Kapelle ja noch nicht gnadenlos hinterher. Alles ist noch ganz eng. Holen wir noch zehn Punkte, ist alles gut – aber es wird verdammt schwer.“ Neben Lengelsen ist heute Abend auch Torhüter Dominik Meckel nicht dabei. Dafür steht Tom Zlobinski nach auskuriertem Mittelfußbruch wieder zur Verfügung, wird sich mit Nils Thies den Job zwischen den Pfosten teilen.

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