Handball

Richtungsweisendes Spiel für die HSV

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Für Joel Jünger und die HSV Plettenberg/Werdohl steht in Halingen ein richtungsweisendes Kellerduell auf dem Programm.

Plettenberg – Mit Spannung werden die Spieler des Handball-Verbandsligisten HSV Plettenberg/Werdohl das WM-Halbfinale der deutschen Nationalmannschaft gegen Norwegen verfolgen, bevor dann einen Tag später ein ganz entscheidendes Spiel auf das Team von Trainer Kai Henning wartet.

Beim Tabellenletzten TV Westfalia Halingen (Anwurf Samstag 19.15 Uhr, Mehrzweckhalle Menden-Halingen) „geht es ums nackte Überleben“, wie es der Coach formuliert. Vor allem der Gegner ist zum Punkten verdammt, wenn er noch einmal Anschluss an das rettende Ufer für den Klassenerhalt finden möchte.

„Halingen wird hoch motiviert sein und alles auf die Platte bringen, was laufen kann“, erwartet Henning, „ich glaube nicht, dass sie die Saison schon abgeschrieben haben, so wie es hinter vorgehaltener Hand manchmal behauptet wird.“

Abstand auf Abstiegsrang könnte vergrößert werden

Die Plettenberger und Werdohler könnten durch einen Sieg ihrerseits den Abstand nach unten vergrößern, den Halingern im Idealfall sogar sämtliche Hoffnungen auf eine Rettung nehmen. „So säßen sie uns nicht mehr im Nacken“, würde sich Henning darüber freuen, den Blick nach oben richten zu können – was mit zwei Punkten aus dem Halingen-Spiel durchaus legitim wäre.

Die Tabelle ist in der Abstiegszone so dicht gestaffelt, dass die HSV sogar die Abstiegsränge verlassen könnte. HSV mit Personalsorgen Als Favorit sieht Henning seine Mannschaft nicht, auch wenn die HSV die Westfalia im Hinspiel dominiert hatte. „Mir wäre es lieber gewesen, dieses Spiel kommt drei Wochen später, weil unsere Langzeitverletzten noch nicht wieder bei hundert Prozent sind.“

HSV mit Personalsorgen

Gemeint sind Keeper Dominik Meckel, die Außen Dominic Scheerer und Björn Traumüller sowie die Rückraumschützen Markus Winkelsträter und Torben Höft. Hinter Scheerer und Meckel stehe noch ein Fragezeichen, die anderen drei genannten Spieler seien einsatzbereit, sagt Henning. Wobei er anfügt: „Ein Ausfall von Dominik Meckel würde sehr weh tun; dann müssten wir uns für die Torhüterposition etwas überlegen.“

Vor allem weil Ersatztorhüter Tom Zlobinski weiterhin ausfällt. „Aber was soll’s, Handball ist kein Wunschkonzert“, verlangt Henning von all denen, die am Samstag zum Einsatz kommen, vollen Einsatz. Ein Sieg, egal wie, in einem Kampf auf Biegen und Brechen – so lautet die Marschroute.

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