Bergner zieht der HSV den Zahn

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Die HSV um Michel Lengelsen (rechts, im Zweikampf mit Lukas Meier) kassierte in Hagen ihre zweite Saisonniederlage.

Hagen -  Zweite Saisonniederlage für die Verbandsliga-Handballer der HSV Plettenberg/Werdohl: Bei der ambitionierten Reserve des VfL Eintracht Hagen unterlagen die Lennetaler am Freitagabend mit 23:31 (11:17) und gehen mit 5:5-Punkten in die kurze Herbstferienpause.

Vom Start weg nahmen die Volmestädter um die brandgefährlichen Außen Jan Wilhelm und Marius Kraus das Heft in die Hand, setzten auf die Tempokarte und hatten mit dem ehemaligen HSVer Max Bergner einen überragenden Torhüter zwischen den Pfosten. Allein in den ersten 120 Sekunden zeichnete sich der Hagener Keeper mit drei Paraden aus und war so ein Garant dafür, dass sich die Eintracht-Reserve über 3:0 (4.) auf 7:2 (13.) frühzeitig absetzen konnte. Doch auch Tom Zlobinski im Kasten der Plettenberger und Werdohler machte eine gute Figur und entschärfte hinter der 6:0-Deckung in der ersten Viertelstunde zwei Schneider-Geschosse aus dem Rückraum. Dennoch musste der Zerberus nach knapp 20 Minuten Platz machen für Dominic Meckel, der sich nach anfänglichen Problemen steigerte.

Die Hagener konnten ihr hohes Tempo der ersten Viertelstunde nicht halten und schalteten etwas zurück, während die HSV ihre Angriffe sehr geduldig vortrug und zwischenzeitlich bis auf 9:6 herankam (20.). Weil sich Bergner aber auch in der Schlussphase des ersten Durchgangs mehrfach auszeichnen konnte, wuchs der Rückstand der Lennetaler bis zur ersten Sirene doch wieder an. Nach 30 Minuten stand ein 17:11 auf der Anzeigetafel, das durchaus in Ordnung ging.

Der zweite Durchgang war über weite Strecken ein zerfahrener. Den Bundesliga-erfahrenen Sebastian Schneider nahm die HSV in Manndeckung. Und wenn der Hagener Rückraumspieler nicht auf dem „Eis“ stand, dann wurde im 5:1-Verbund verteidigt. Trotz dieser Maßnahmen zogen die Schützlinge von Rainer Hantusch, die eher durchschnittlich deckten, auf 23:15 (41.) davon und stellten den Heimsieg so frühzeitig aufs Gleis.

Die HSV aber ließ die Köpfe zu keiner Zeit hängen, hielt – angeführt von Michel Lengelsen – trotz der Vorentscheidung bis zum Ende dagegen und konnte die Sporthalle Mittelstadt erhobenen Hauptes verlassen. Die Niederlage ging freilich in Ordnung, auch wenn sie am Ende um zwei, drei Tore zu hoch ausfiel.

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