Handball-Verbandsliga

HSV weit weg von etwas Zählbarem

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Christian Brinkmann (blaues Trikot) schied in Dortmund nach der ersten Hälfte verletzt aus.

Dortmund – Es wäre maßlos übertrieben zu behaupten, die HSV Plettenberg/Werdohl hätte im Nachholspiel der Handball-Verbandsliga beim TuS Westfalia Hombruch etwas mitnehmen können. Aber der Tabellenvorletzte hätte beim Aufsteiger ein besseres Resultat erzielen können als dieses 24:36 (11:18).

„Zumindest in der ersten Halbzeit“, sagte HSV-Trainer Kai Henning. „Da müssen wir die freien Dinger reinhauen. Wir vergeben aber sechs oder sieben, bekommen drei Gegenstöße, und das hat uns in dieser Phase das Genick gebrochen.“ 

Das 1:0 von Michel Lengelsen war die erste und auch die letzte HSV-Führung am Sonntagabend. Okay: Hombruchs Kevin Humberg ist sicherlich ein guter Verbandsliga-Keeper. Allerdings parierte er einige Bälle auch nur deshalb, weil diese sehr schlecht geworfen waren. „Es hätte zur Pause nicht 11:18 zu stehen brauchen“, sagte Kai Henning. Sondern? „Keine Ahnung, aber auf jeden Fall enger.“ 

Und wer weiß? Hätte die HSV vor allem Ole Sasse, den Mann im linken Rückraum des Aufsteigers, ein bisschen besser kontrolliert, wäre sogar ein richtig enges Resultat möglich gewesen. Kurz nach der Pause wurde das ohnehin schon sehr kleine HSV-Aufgebot noch mickriger. Rechtsaußen Christian Brinkmann schied aus, kühlte fortan seine rechte Achillessehne auf der Bank und sah an, wie die HSV chancenlos die erste Niederlage 2019 kassierte in einem Spiel, das am Ende Freundschaftsspielcharakter hatte... Toni Bertrams

HSV: Zlobinski – Höft (1), Scheuermann (4), van der Hurk (6), Burzlaff, Schröter (2), Brinkmann (1), Lengelsen (9/1), Jünger (1)

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