Handball-Verbandsliga

Dragons-Reserve holt zwei Big Points

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Zehn Tore für die Dragons-Reserve: Basti Lux.

Menden – Die 2. Mannschaft der SGSH Dragons ist in der Handball-Verbandsliga weiterhin auf einem guten Weg. Im Nachholspiel am Samstagabend beim Tabellenschlusslicht TV Westfalia Halingen hat das Team von Trainer Mark Dragunski zwei weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt gesammelt und seine Bilanz aus den nun vergangenen vier Partien auf 6:2 Zähler ausgebaut.

„Das sieht sehr, sehr deutlich aus“, sagte der 47-Jährige nach dem 24:17 (10:5)-Sieg. „Aber das war ein hartes Stück Arbeit.“ Dass dieses harte Stück Arbeit mit dem dritten Saisonsieg belohnt wurde, hatte vor allem einen Grund. 

Die Dragons-Zweite zeigte in der Defensive eine herausragende Leistung und hatte einen bärenstarken Mann zwischen den Pfosten: Luca Jannack. Der 21-Jährige ließ die Mendener Gastgeber, die nur wenig dafür taten, dass einem in der eiskalten Sporthalle an der Halinger Dorfstraße etwas wärmer wurde, teilweise verzweifeln. Allein fünf Siebenmeter-Bälle brachte die Mannschaft von Trainer Jörg Walter nicht im Dragons-Kasten unter, vier von diesen parierte Luca Jannack. 

Wie es besser geht, zeigte auf der anderen Seite Bastian Lux, der alle fünf Strafwürfe für das Dragunski-Team sicher verwandelte und auch auf seiner Linksaußen-Position eine starke Vorstellung ablieferte. Von seiner Abwehr – mal 3:3 nach rechts versetzt, um die linke Angriffsseite des TV Westfalia zu lähmen, mal 4:2 oder auch mal mit mehreren offenen Manndeckungen – hätte der Trainer der Dragons-Zweiten gerne schon viel früher und entscheidender profitiert. 

„In der Anfangsphase“, sagte Mark Dragunski, „haben die Halinger Jungs auch Pech gehabt und wir ein bisschen Glück.“ Nichtsdestotrotz setzte sich das Team aus Schalksmühle und Halver bereits in der ersten Halbzeit komfortabel ab, lag nach einem Treffer von Kreisläufer Justin Wiggershaus in der 25. Minute erstmals mit fünf Toren vorne – 8:3. Zu diesem Zeitpunkt war Malte Müller nur noch Zuschauer, nachdem er sich beim Kampf um den Ball gegen Max Jost, den die Halinger von der SG Menden Sauerland Wölfe geholt haben, bei der dieser wegen seines beruflichen Engagements nur noch Stand-by-Spieler im Drittliga-Team war, eine Verletzung am linken Knöchel zugezogen hatte. 

Etwas mehr Zeit zum Zuschauen als andere hatte auch Benedikt Walter, den die Gastgeber ab der 13. Minute durch Pascal Richard und später dann durch Dominik Diedrich eng deckten. Dieses Fünf-Tore-Polster nach 30 Minuten war dann auch schon dick genug, dass für die SGSH Dragons II nach dem Wechsel nichts mehr anbrannte. 

Zumal die Halinger, bei denen der langzeitverletzte Robert Ammelt phasenweise in der Abwehr aushalf und nach einer zweiten Welle sogar zu einem Tor kam, nur selten Ideen entwickelten, die das Dragunski-Team verwirrten. Dabei nahm der Coach auch kaum Wechsel vor, bestritt die Partie nur mit neun Akteuren. „Jetzt geht es darum, die Punkte einzutüten“, sagte der 117-malige Nationalspieler. „Das andere kommt nachher.“ 

Die besten Werfer der SGSH Dragons II waren Bastian Lux (10/5) und Justin Wiggershaus (5). Für Schlusslicht TV Westfalia Halingen erzielten Alexander Bichmann (4) und Marius Strotkötter (3) die meisten Treffer. Toni Bertrams

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