HSV-Auftakt geht daneben

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Gute Vorstellung im HSV-Tor, doch im Duell mit SVW-Keeper Björn Otterbach nur zweiter Sieger: Marcel Kämmerer.

Westerholt - Der Start in die Saison der Handball-Verbandsliga ist für die HSV Plettenberg/Werdohl daneben gegangen. Beim SV Westerholt unterlag die Sieben von Trainer Friedhelm Ziel am Samstag mit 25:30 (13:13).

Unterm Strich war es die Leistung der in der Vorbereitungsphase noch so hoch gelobten HSV-Abwehr, die das Pendel zugunsten der Gastgeber ausschlagen ließ. Trotz einer guten Vorstellung von Torhüter Marcel Kämmerer, der freilich das Duell mit seinem Gegenüber Björn Otterbach verlor, waren 30 Treffer gegen einen SVW, der im Vergleich zum Vorjahr deutlich an personeller Qualität eingebüßt hat, einfach zu viel.

Abschnitt eins hatte dabei durchaus noch dem Gast gehört, der über den pfeilschnellen Björn Traumüller - mit neun Treffern insgesamt bester HSV-Torschütze - immer wieder zu einfachen Gegenstoßtoren kam. Die mehrfache 2-Tore-Führung (10:8, 13:11) brachte die HSV indes nicht in die Kabine, weil schon jetzt im aufgebauten Angriff gegen offensiv verteidigende Westerholter vieles Stückwerk blieb.

HSV-Abwehr mit Problemen

Schwächen, die nach Wiederanpfiff nicht abgestellt wurden. Im Gegenteil. Rekonvaleszent Marc Bardischewski blieb vorne glücklos, zudem verlor die HSV-Defensive immer mehr den Zugriff auf SVW-Kreisläufer Weißelstein. Folge: Beim 15:14 führten die Sauerländer letztmalig, anschließend übernahm die Truppe aus dem Vest immer mehr das Kommando und hatte spätestens beim 28:24 die Weichen auf Sieg gestellt.

Beste HSV-Torschützen: Traumüller (9), Scheerer (6/5) und van der Hurk (5).

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