Handball-Verbandsliga

20:33: HSV geht in Hacheney unter

+
Haderte mit der Personal, der Leistung seines Teams und auch mit den Unparteiischen: Kai Henning.

Dortmund – Das war einseitig: 20:33 (9:15) unterlag Handball-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl am Freitagabend beim OSC Dortmund und bleibt Vorletzter. Neben Lengelsen und Meckel fielen auch Höft, Gerth und Jünger kurzfristig aus, so dass Trainer Kai Henning vier Spieler aus der A-Liga-Reserve mitnehmen musste. So allerdings war beim Mittelfeldteam in Hacheney kein Blumentopf zu gewinnen.

Das HSV-Rumpfteam hatte von Beginn an arge Schwierigkeiten gegen die körperlich starke 6:0-Abwehr der Gastgeber. Auf der anderen Seite nutzte der bullige Mazur seine körperlichen Vorteile direkt zu leichten Toren: 6:1 und 9:3 hieß es schnell, als Henning sich zur ersten Auszeit genötigt sah (15.). 

Die immerhin zeigte Wirkung. Der OSC verlor den Faden, machte nun selbst Fehler auf Fehler, während sich die Gäste mit einer kurzen Deckung gegen Mazur hinten besser aufstellten und auch vorne zum Erfolg kamen. Beim 9:8 waren sie auf Schlagdistanz, Burzlaff verpasste beim Gegenstoß den Ausgleich (23.). So traf Nikita Maystrenko doppelt zum 11:8, zog der OSC bis zum Wechsel auf 15:9 davon – eine Vorentscheidung. 

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Die HSV verkürzte noch auf 10:15, lag aber nach 43 Minuten bereits 13:23 hinten. Während die Dortmunder mit den A-Junioren Wegener (5) und Prießer (3) zwei starke Youngster brachten, die Akzente setzten, hatte die HSV nichts Adäquates nachzupacken. Immerhin ließ Maxi Rose in der Schlussphase mit drei Toren aus dem Rückraum aufhorchen. Da allerdings war die Messe längst gelesen. 

Die Gemüter hatten sich trotzdem nicht abgekühlt. Schröter sah nach einem angeblichen Tiefschlag noch die Rote Karte (58.), Henning holte sich eine Zeitstrafe ab. „Wir waren schlecht, aber noch schlechter waren die Schiedsrichter“, kommentierte der HSV-Coach mit Blick auf die Leistung des Gespanns Strauß/Süsterhenn, das zwischenzeitlich den OSC-Hallensprecher von seinem Posten verbannt hatte. Viel Lärm bei so viel Einseitigkeit...

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare