Handball-Verbandsliga

HSV: Die nächste Hiobsbotschaft

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Der weiterhin angeschlagene Pierre van der Hurk (links) und Joel Jünger konnten im Spiel gegen den OSC Dortmund wenig ausrichten. Umso wichtiger wären heute Abend Pluspunkte in Bochum-Riemke. 

Plettenberg/Werdohl - Die Bonuspunkte gegen den OSC Dortmund sind ausgeblieben, jetzt gilt es für die HSV Plettenberg/Werdohl, gegen Mitbewerber im Kampf um den Klassenerhalt in der Verbandsliga Zählbares zu ergattern. Und dazu bieten sich die beiden nächsten Aufgabe zweifellos an. Denn eine Woche vor dem Derby gegen die noch punktlosen SGSH Dragons II sind die Handballer aus dem Lennetal am Samstag (19.15 Uhr, Heinrich-Böll-Sporthalle) beim Vorletzten des Klassements, dem SV Teutonia Riemke, zu Gast.

„Ein extrem wichtiger Kampf der Kellerkinder, der seine eigenen Gesetze hat“, weiß HSV-Trainer Kai Henning, was seine Mannschaft erwartet. Das Team aus dem Bochumer Norden hat gegen Westfalia Halingen (36:26) und TuRa Bergkamen (29:30) ähnliche Resultate wie die HSV in ihren Heimspielen erzielt. 

„Gegen Bergkamen haben sie das Spiel lange offen gehalten und auch bei der Niederlage in Recklinghausen phasenweise sehr gut gespielt“, hat Henning beim Videostudium festgestellt. „Die Riemker wissen auch, worum es geht und haben die Punkte ganz bitter nötig.“ Zurzeit sogar noch nötiger als die HSV, die mit einem Sieg ihren Punktestand wieder ausgleichen könnte. 

„In Hagen und gegen Dortmund hat es bei uns im Angriff nicht gereicht, haben wir aber auch nicht gut gespielt“, blickt Henning auf die zwei Spiele des Oktobers zurück. Eine Steigerung ist also wünschenswert – die personelle Ausstattung bessert sich aber kurzfristig nicht, im Gegenteil. Mit dem Ausfall von Dominic Scheerer hat Henning die nächste Hiobsbotschaft erreicht. „Er hat nach dem Dortmund-Spiel Schmerzen im Knie bekommen und konnte nicht trainieren. Ein MRT-Termin muss nun Klarheit bringen“, schwebt der HSV-Coach, dem bereits Markus Winkelsträter und Torhüter Dominic Meckel längerfristig ausfallen, noch zwischen Hoffen und Bangen. 

Wobei sich auf der Torhüterposition eine Lösung abzeichnet. „Es war jemand beim Training, der auch Interesse bekundet hat. Es sieht gut aus“, berichtet Henning. Eventuell kann der Sportliche Leiter Markus Bluhm schon nächste Woche Vollzug melden. „Wir brauchen einen Back-up für Tom Zlobinski“, macht Kai Henning deutlich, dass auf dieser wichtigen Position nach dem Meckel-Ausfall etwas geschehen muss. 

Nach erfolgter Vertragsverlängerung macht sich Henning ohnehin schon ernsthafte Gedanken, wie der Kader der Saison 2019/20 aussehen könnte. Ein Rückraumspieler rechts und ein Linkshänder auf Rechtsaußen stehen oben auf dem Wunschzettel.

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