Handball-Verbandsliga

Die HSV auf dem richtigen Weg

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Kai Henning in seinem Element.

Plettenberg - Erst zwei Spiele hat die HSV Plettenberg/Werdohl unter der Leitung von Kai Henning bisher absolviert, um drei weitere auf aktuell sieben Pluspunkte ist das Konto angewachsen. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und die Hoffnung macht, dass die Handballer aus dem Lennetal ihr revidiertes Ziel, den Klassenerhalt, auch erreichen.

Die Partie gegen Halingen am Samstag war eine Fortsetzung der Show gegen Eiserfeld eine Woche zuvor. Zwei gänzlich unterschiedliche Begegnungen, aber beide Male überzeugte die HSV mit einer konzentrierten Leistung. Kein Vergleich zu den teils verunsicherten Auftritten der Monate zuvor. Und die Fans scheinen sich wieder mobilisieren und mitreißen zu lassen. Das wurde gegen Halingen deutlich. 

Es kam zu den erhofften Wechselwirkungen zwischen Parkett und Tribüne, die Henning noch aus seiner früheren Zeit bei der HSV kennt und schätzen gelernt hat. Plötzlich ist die HSV sogar in der Lage, Ausfälle wegzustecken. Trattner kam wie gegen Eiserfeld auch gegen Halingen nicht zum Einsatz. Kißling wärmte sich wie Trattner zwar auf, stand letztlich aber ebenso wenig auf dem Spielbericht wie Max Bergner. Zwischen den Pfosten setzte Henning voll auf die Karte Rico Witt, der seit seinem Wechsel zur HSV die anfänglichen Anpassungsprobleme überwunden hat. Witt ist eine der Säulen, auf die sich die HSV verlassen kann. 

Insgesamt ist Kai Henning mit dem bisher Erreichten mehr als zufrieden. Bei einer durchschnittlichen Quote von 32,6 Gegentoren lag die HSV bei Hennings Amtsantritt. Sowohl gegen Eiserfeld als auch gegen Halingen unterbot sie die Marke – gegen Halingen sogar deutlich. „Das zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Man sieht einfach, dass es besser wird. Wir müssen nur so weiterarbeiten. Nächstes Wochenende gegen Bommern, das wird eine ganz andere Nummer. Aber insgesamt stimmt die Richtung“, analysierte Henning nach dem Spiel. 

Auf Roberto Krpacic angesprochen, antwortet Henning ganz pragmatisch: „Wenn Roberto regelmäßig trainieren kann, ist er eine Waffe. Heute konnte man sehen, wie wichtig er sein kann“. Auch bezogen aufs gesamte Kollektiv scheint Hennings Rechnung aufzugehen. „Die Jungs setzen das um, was wir uns vorgenommen haben“, erklärt der Coach, der offenbar einen Weg gefunden hat, den Knoten zu lösen – gerade noch rechtzeitig. Nach dem 14. von 26 Spieltagen liegen sechs Mannschaften innerhalb einer Vier-Punkte-Spanne. 

Von der SGSH II, die mit zehn Pluspunkten an neunter Stelle rangiert, bis zum neuen Schlusslicht Halingen (6:22) reicht derzeit die Abstiegszone. Aufgrund dieser Ausgeglichenheit wird es von Woche zu Woche Verschiebungen geben können. „Strategisch ist die Verbandsliga für uns sehr wichtig“, ist der Vorsitzende Alexander Griessl überzeugt und froh, dass die Zeichen nun wieder deutlich positiver aussehen.

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