Handball-Verbandsliga

Packung und Blaue Karte für Walter

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"Federgewichtler" gegen zwei "Brocken": Raphael Krause hatte gegen den OSC-Innenblock mit Tom Trost und Alex Mazur einen schweren Stand.

Dortmund – Der „Nachschlag" im Abstiegskampf nach dem Derbysieg gegen die HSV Plettenberg/Werdohl blieb nur ein Traum: Im vorgezogenen Verbandsligaspiel unterlagen die SGSH Dragons II am Freitagabend beim OSC Dortmund völlig chancenlos 18:30 (10:16) und müssen weiter zittern.

Der Start war der Dragunski-Sieben noch recht gut gelungen. Der Coach hatte auf die erfahrene Variante im Rückraum gesetzt, Dmytruszynski und Walter den Vorzug gegeben, bis zum 3:3 lief’s sehr ordentlich für die SGSH, die dann indes keinen Druck mehr gegen die 6:0-Abwehr der Hausherren mit den Mittelblock-„Kanten“ Trost, Mazur und Bardischewski aufzubauen wusste, sondern im Angriff viele Bälle daherschenkte und in „tödliche“ OSC-Gegenstöße lief. 

Beim 7:3 (12.) wechselte der Gast mit Krause für Dmytruszynski Tempo ein. Zunächst mit etwas Erfolg, beim 9:11 durch den herausragenden A-Junior Jan Micus aus dem rechten Rückraum (25.) waren die Gäste im Geschäft. Doch dann bekam auch „Federgewichtler“ Krause zunehmend Probleme gegen die Dortmunder „Brocken“, die Dragons II verloren erneut viele Bälle, die vornehmlich Neuser und Kähler im Gegenstoßspiel nutzten, um die Hausherren bis zum Wechsel auf 16:10 davonzuschießen.

Nach Wiederbeginn blieb das Gästedeckungsspiel gegen den aufgebauten Dortmunder Angriff ordentlich, bevor beim 17:12 die Schlüsselszene folgte: Als Trost Walter per Ellenbogen „abräumte“, ließ der sich zu einer Beleidigung des Dortmunders hinreißen, sah den „Blauen Karton“ der die körperbetonte Spielweise der Hausherren zu sehr tolerierenden Schiedsrichter und wird der SGSH in den kommenden wichtigen Partien fehlen. 

Ludwig verkürzte mit seinem einzigen Treffer nochmals zum 13:17 (38.), doch dann lief die sichtlich angeknockte Gästesieben nach Ballverlusten und technischen Fehlern im Angriff erneut wiederholt in die Dortmunder Tempofalle. Resultat war ein 6:0-Lauf der Hausherren zum 23:13. Ein Zwischenstand, nach dem die Köpfe der Gäste natürlich nach unten gingen und der Rest nur noch Formsache war. 

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