Freischwimmen im Abstiegskampf

+
Für Florian Ludwig (Mitte) und die SGSH Dragons II stehen vorentscheidende Wochen im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga an.

Schalksmühle - Eines ist sicher vor dem 18. Spieltag in der Handball-Verbandsliga: Am Samstagabend wird das Feld im Tabellenkeller noch enger zusammengerückt sein als ohnehin schon. Denn: Im direkten Duell treffen die Mannschaften auf den vier letzten Plätzen aufeinander (Teutonia Riemke/11. vs. OSC Dortmund/12.; RSVE Siegen/14. vs. Ahlener SG II/13.). Umso wichtiger, dass die SGSH Dragons II parallel beim Tabellenfünften TuS Westfalia Hombruch Zählbares mitnehmen.

Legt man den jüngsten Auftritt der Dragunski-Sieben beim Heimsieg gegen den OSC Dortmund zugrunde, fahren die Drachen am Samstag (19.30 Uhr, Sporthalle Renninghausen) nicht chancenlos nach Dortmund – doch so einfach ist es nicht. Brian Gipperich, der wohl entscheidende Mann beim 25:22-Sieg über den OSC, wird nicht zur Verfügung stehen. Die Aushilfe aus dem Drittliga-Kader und im rechten Rückraum hauptverantwortlich für eine signifikante Erhöhung des Spieltempos, fährt mit der Erstvertretung nach Wilhelmshaven.

In welcher Mannschaft Cedric Geitmann aufläuft – gegen den OSC mit elf Treffern bester SGSH-Torschütze – wird kurzfristig entschieden. Begibt sich der Kreisläufer-Hüne auf Nordtour, rückt Youngster Nico Jannack ins Aufgebot. Dennoch will Mark Dragunski (der Ex-Nationalspieler wird in Dortmund von Maciej Dmytruszynski vertreten) den jüngsten Erfolg nicht alleine an den Verstärkungen aus der 1. Mannschaft festmachen. „Natürlich hat uns Brian richtig geholfen, aber das Dortmund-Spiel war generell gut anzusehen. Die Jungs haben ihre Sache durchweg prima gemacht“, so Dragunski, der den kommenden Wochen im Abstiegskampf viel Bedeutung beimisst. „Hombruch, danach Riemke und Ahlen II – da wollen wir uns freischwimmen“, lautet die klare Prämisse des Trainers.

Dass der Tabellenfünfte aus Hombruch, der im Jahr 2020 eine imponierende 10:2-Bilanz zu Buche stehen hat, dabei der womöglich dickste Brocken ist, weiß auch Dragunski. „Das sind gute Jungs, die einen guten Job machen“, sagt der SGSH-Coach über die mannschaftlich sehr geschlossen auftretenden Dortmunder um ihre Haupttorschützen Ole Sasse und Tobias Böck. Mit komplettem Kader will die SGSH dennoch dagegenhalten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare