„Schnell die Abwehr dicht bekommen“

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Die Defensive im Fokus: Steffen Prior, Jan Micus und die SGSH Dragons II wollen in Hattingen über eine verbesserte Abwehrarbeit zum Erfolg kommen.

Schalksmühle - Auf ein Neues: Nach dem Last-Minute-Punktgewinn gegen den TV Westfalia Halingen, der in Anbetracht der Gesamtlage aber eher ein Punktverlust war, geht der Abstiegskampf für Handball-Verbandsligist SGSH Dragons II in die nächste Runde. Die Dragunski/Druskus-Sieben ist am Samstag (19.30 Uhr, Kreissporthalle Hattingen) zu Gast beim Tabellenvierten TuS Hattingen.

Die Ansatzpunkte, die das SGSH-Trainerteam in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt, sie ähneln sich seit Wochen. „Wir müsssen möglichst schnell die Abwehr dicht bekommen“, legt Alexander Druskus den Finger in die Wunde, „wenn wir 30 Gegentore und mehr bekommen, gewinnen wir ein Spiel in der Regel nicht.“

In der Tat: Viele Gegentore kommen dem Spiel der SGSH-Youngster nicht entgegen. Die Durchschlagskraft im Rückraum ist ohne den weiterhin verletzten Benno Walter eher überschaubar. Fehlen zudem die Ballgewinne in der Abwehr, erschwert dies gleichzeitig ein effizientes Gegenstoßspiel. „Uns fehlen die einfachen Tore“, bringt es Alex Druskus auf den Punkt. Und Mark Dragunski ergänzt: „Vorne müssen wir diese blöden einfachen Fehler vermeiden, das hat mich wirklich geärgert.“

Sorgen, die Gegner TuS Hattingen nicht hat. Ohne Ambitionen nach ganz oben – der souveräne Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen ist elf Zähler entfernt –, aber eben auch bar jeder Gefahr, in untere Gefilde abzurutschen, spielt die Mannschaft von Trainer-Routinier Uli Schwarz eine gute Saison. „Flexibel in der Abwehr“, sagt Alex Druskus über den Gegner, „und sie haben mit Linus Großmann einen der besten Mittelmänner der Liga.“ Hier schließt sich der Kreis: Nur wenn die SGSH es schafft, diese Kreise wirkungsvoll einzuengen, bestehen Chancen auf Zählbares. 

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