Handball: Verbandsliga

„Doofe Niederlage“ ist abgehakt

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Enttäuscht waren die HSV-Handballer (am Boden Michel Lengelsen) nach der Niederlage gegen die SGSH II.

Werdohl - Die untere Tabellenhälfte der Handball-Verbandsliga hat die HSV Plettenberg/Werdohl, abgesehen vom nächsten Heimspielgegner Westfalia Hombruch, abgegrast – die restlichen Prüfungen der ersten Saisonhälfte sind deshalb der Kategorie „äußerst schwierig“ zuzuordnen.

Den Anfang macht am Samstag (19.15 Uhr, Rundturnhalle Hubenfeld) die Begegnung beim heimstarken RSVE Siegen. Alle vier bisherigen Spiele vor eigenem Publikum konnten die Eiserfelder gewinnen. Meist ging es dabei knapp zu, so auch beim 29:28 gegen TuRa Bergkamen, das erst durch einen Siebenmeter nach dem Abpfiff gesichert wurde. Eine Woche später holte das Team von Trainer Caslav Dincic beim 25:25 in Recklinghausen den ersten Auswärtspunkt. Hier vergab der gastgebende PSV sieben Sekunden vor Schluss einen Siebenmeter. Glückliche Punktgewinne also, die aber mit Verletzungen von Leistungsträgern bezahlt werden mussten. 

Gegen Bergkamen erwischte es den Rückraumlinken und Goalgetter Tim Kolb, in Recklinghausen Alen Sijaric. Während Kolb längerfristig ausfallen wird, hat es Sijaric nicht so schwer erwischt – der ehemalige Zweitligaspieler konnte in Recklinghausen zumindest noch die Strafwürfe ausführen und mit einer Ausnahme sicher verwandeln. „Klar wäre es eine Schwächung für die Siegener, sollte auch er ausfallen, aber es werden vielleicht andere einspringen – meist sitzt ja noch ein junger Mann dahinter“, verweist Henning auf die gute Nachwuchsarbeit beim RSVE, der schon im gesamten bisherigen Saisonverlauf mit starken A-Junioren die Lücken im Kader füllte. 

Der HSV-Trainer sieht die Siegener in einer ähnlichen Situation wie die HSV: „Auch für sie gilt: Sich neu konsolidieren und möglichst früh den Klassenerhalt sichern.“ Insofern erwartet er einen Gegner auf Augenhöhe. Nach der für Henning „wirklich doofen Niederlage“ gegen die SGSH Dragons II heißt die Devise „Mund abwischen und nach vorne schauen.“ Der Trainer hofft, dass sich das Pech der verletzungsbedingten Ausfälle allmählich legt. Durch die Verpflichtung von Nils Thies, der eine Halbzeit gegen die SGSH-Reserve spielte, ist zumindest auf der Torhüterposition erst einmal Ruhe. 

Dominic Scheerer hat am Dienstag dosiert trainiert, was auch für Björn Traumüller gilt. Jens Burzlaff wollte es nach seiner Zahn-OP gestern wieder versuchen. „Dank des folgenden spielfreien Wochenendes können wir es nach dem Siegen-Spiel etwas ruhiger angehen lassen, denn wir müssen mit den Kräften haushalten. Aber wir dürfen uns nicht beirren lassen, denn wir haben wirklich gut trainiert“, sieht Henning sein Team auch bei den heimstarken Siegenern nicht chancenlos.

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