HSV-Niederlage zur Ziel-Premiere

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Oliver De Liello wärmte sich in Recklinghausen zwar mit auf, konnte aufgrund eines eingeklemmten Nervs aber nicht spielen.

Recklinghausen - Die HSV Plettenberg/Werdohl bleibt Schlusslicht der Handball-Verbandsliga. Zum Debüt von Trainer Friedhelm Ziel gab es am Samstag eine 22:24 (10:12)-Niederlage bei der PSV Recklinghausen, die sich vorerst am TuS Borussia Höchsten vorbei auf den drittletzten Tabellenplatz schob.

Von Axel Krüger

Dabei hatte der Gast aus dem Sauerland vor dem Anpfiff tief in die Trickkiste gegriffen. Spielmacher Oliver De Liello machte sich trotz eines eingeklemmten Nervs zwar mit warm, kam aber nicht zum Einsatz.

Überraschend mit Bardischewski

Viel überraschender hingegen, dass Marc Bardischewski nach wohl überstandenem Ermüdungsbruch im Fuß wieder auflief. Der Rechtshänder avancierte mit zehn Treffern direkt wieder zum besten Torschützen der HSV.

Die verschlief indes den Start komplett, lag nach neun Minuten mit 1:5 im Hintertreffen, so dass sich Friedhelm Ziel früh gezwungen sah, die erste grüne Karte zu werfen und Bardischewski zu bringen. Fortan lief es zumindest etwas besser, wurde der Rückstand nicht wesentlich größer (4:8, 6:11), ehe zwei Gegenstöße von Alissa und Hurlbrink die HSV auf 9:11 heranbrachten.

2-Tore-Führung in der 50. Minute

Nach Wiederanpfiff schien die Partie gar komplett zu kippen. Bluhm sorgte nach 49 Minuten für die erste Führung überhaupt (19:20), Alissa erhöhte in Minute 50 auf 19:21. Stark in dieser Phase zudem: HSV-Keeper Meckel. Doch der HSV-Anhang hoffte vergeblich auf den ersten Saisonsieg. Scheerers rote Karte (51.) wegen Foulspiels und Scheuermanns Zeitstrafe nutzte Recklinghausen konsequent aus, glich erst zum 21:21 aus, um durch Schreiber und Kleine (23:21) auf die Siegerstraße einzubiegen. Zwar verkürzte Bardischewski mit seinem zehnten Treffer noch einmal (23:22, 60.), doch der beste PSV-Torschütze, Markus Kleine (7), machte neun Sekunden vor dem Ende alles klar für die "Polizisten".

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