Handball-Verbandsliga

HSV mit Big Points im Abstiegskampf

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War am Samstagabend dreimal für die HSV erfolgreich: Kreisläufer Joel Jünger.

Recklinghausen – Nun ist der Saisonstart endgültig geglückt: Die Verbandsliga-Handballer der HSV Plettenberg/Werdohl haben am späten Samstagabend einen wichtigen Sieg eingefahren. Die Sieben von Trainer Kai Henning bezwang PSV Recklinghausen in einer lange ausgeglichenen Partie 27:20 (14:12).

Große Anspannung war vor Anpfiff noch bei beiden Teams zu spüren. Nur einer von ihnen konnte an diesem 4. Spieltag einen wichtigen Schritt aus der unteren Tabellenhälfte machen. Und auf dem Weg zu diesem Ziel tat sich die HSV zunächst sehr schwer. In den ersten drei Minuten des Spiels ebneten zahlreiche Fehlwürfe und Passfehler der Gäste den Veststädtern eine frühe 3:0-Führung. 

Die HSV-Abwehr stand noch nicht stabil, in der Offensive standen sich die Werdohler meist selbst im Weg. Im Angriff suchten Pierre Van der Hurk und Michel Lengelsen meist die beiden Kreisläufer Nils Scheuermann und Joel Jünger. Doch die PSV-Defensive unterband zunächst noch das Kreisläuferspiel der Gäste. Nach einem zwischenzeitlichen 5:1 (3.) kamen die Lennestädter aber langsam in Fahrt. 

Sie schlossen erst in Minute zwölf auf 5:7 an und erzielten rund zwei Minuten später den Ausgleichstreffer. Die HSV-Deckung stand nun deutlich kompakter. In der Offensive sorgten die Einwechslungen von Torben Höft und Tim Schröter im Rückraum für etwas mehr Zug zum Tor. Bis zur Halbzeit drehten die Gäste das Spiel, nahmen eine 14:12-Führung mit in die Kabine. 

In Durchgang zwei machte die Henning-Sieben da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatte. Vorne wurden die Werdohler noch konsequenter, während die Gastgeber immer wieder an dem gut aufgelegten Dominic Meckel im HSV-Tor scheiterten. Mehr als 20 Minuten hielten die Henning-Schützlinge die Hausherren auf einen Zwei- oder Drei-Tore-Abstand. In letzten zehn Minuten setzten sich die Gäste dann weiter ab und gewannen am Ende recht deutlich 27:20. 

Die HSV, sie verschaffte sich am Samstagabend etwas Rückenwind für die kommenden Aufgaben. „Mit 5:3-Punkten nach vier Spielen dazustehen, das kann sich sehen lassen“, befand Henning sichtlich stolz und fügte hinzu: „Wir haben bis zum Schluss gekämpft und verdient gewonnen. Es war eine tolle Teamleistung.“

HSV: Meckel – Traumüller (6), Van der Hurk (2), Lengelsen (4), Burzlaff (3), Scheuermann, Jünger (3), Höft (6), Schröter (3), Brinkmann, Gerth, Lakic, Scheerer

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