Handball: Verbandsliga

Tim Schröter als gern gesehene Alternative bei der HSV

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Pierre van der Hurk liegt derzeit wegen einer Grippe flach und gilt daher für Samstag als Wackelkandidat.

Plettenberg - Das 26:22 bei der PSV Recklinghausen war zum Ende der Saison 2017/18 für Kai Henning ein „Baustein zum Klassenerhalt“.

Und der Trainer der HSV Plettenberg/Werdohl hätte nichts dagegen, wenn am Samstag (19.45 Uhr, Sporthalle Recklinghausen-Nord) im Vest erneut zwei Punkte herausspringen würden. Die Voraussetzungen haben sich gegenüber der vergangenen Spielzeit kaum verändert. Beide Mannschaften haben wichtige Spieler verloren und werden erneut um den Ligaverbleib kämpfen. Und hierbei hat die HSV aktuell mit drei Zählern einen knappen Vorteil gegenüber der PSV, die auswärts zweimal verlor und in eigener Halle am 1. Spieltag den TuS Hattingen mit 22:18 bezwingen konnte. 

Ausschnittsweise konnte Kai Henning verfolgen, wie sich Recklinghausen bei der 22:28-Niederlage in Hagen präsentierte. „Eine gute Truppe, die gerade in einem Heimspiel auch jeden Gegner schlagen kann – das macht die Verbandsliga ja so interessant“, sagt Henning und attestierte der Liga: „Da ist viel Bewegung drin.“ Das 30:30 gegen TuRa Bergkamen wirkt für die HSV immer noch wie eine gefühlte Niederlage nach. „Bei optimalem Verlauf hätten wir auch drei Punkte mehr haben können“, trauert Henning verpassten Chancen nach, nimmt das Remis des vergangenen Samstags auch auf seine Kappe: „Ich habe entscheidende Fehler gemacht, den Schuh ziehe ich mir an. Aber wir sind ein Team und werden diese als Team ausbügeln. Wir gehen alle sehr offen und sachlich damit um.“ 

Henning meint vor allem seine taktischen Maßnahmen während der Bergkamener Aufholjagd vom 20:28 zum finalen Ausgleich. Gerade in Unterzahl wären ein Dominic Scheerer in der Rückraummitte und der bis dahin geschonte Jens Burzlaff auf Außen gute Alternativen gewesen. „Aber Bergkamen war auch im Flow“, meint Henning. „Wir haben jedenfalls gezeigt, dass wir auch ohne Shooter absolut konkurrenzfähig sind“, ist Henning überzeugt. Engagement und Teamgeist sollen auch in der „Hölle Nord“ zum Erfolg führen, jedoch hat der HSV-Coach noch einige Wackelkandidaten auf seiner Liste. Michel Lengelsen hat sich die Hüfte geprellt, Torben Höft hat weiterhin Probleme mit seinem lädierten Fuß und musste das Training abbrechen und Pierre van der Hurk liegt mit Grippe flach. 

Da kommt passend, dass Neuzugang Tim Schröter erstmals spielberechtigt ist. „Ein guter Abwehrspieler, der aber auch Ruhe reinbringen und das Spiel lenken kann“, kennt Henning Schröter noch aus seiner Zeit bei der HSG Schwerte/Westhofen. Nach einem vor einem Jahr erlittenen Kreuzbandriss war Schröter schon in der Endphase der Vorsaison bei der HSG wieder zum Einsatz gekommen. „Er ist schon relativ fit und hat wieder Feuer gefangen“, freut sich der Coach auf den „Neuen“.

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