Unnötige Heimniederlage fürs Kahraman-Team

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Nicht zufrieden: Serkan Kahraman.

Plettenberg - Die HSV Plettenberg/Werdohl wartet in der Verbandsliga der Handballer weiter auf den ersten Saisonsieg. In Böddinghausen musste sich das Kahraman-Team am Samstagabend dem bisher punktlosen TuS Hattingen 36:38 (18:18) geschlagen geben. Eine unnötige Heimniederlage gegen einen aufgrund der Regenfälle mit Stau auf der A45 verspätet angereisten Gast.

Von Markus Jentzsch

Die HSV legte dabei los wie die Feuerwehr, führte nach sechs Minuten bereits 6:1. Doch so einfach sollte es nicht werden. Die nächsten Minuten bis zum 6:5 gehörten dem Gast. Und fortan war die Partie eine enge. Ein 10:7 konterte der TuS zum 10:10 (15.), bis zur Pause schaffte es kein Team sich abzusetzen. Die Probleme der HSV waren schon jetzt gut erkennbar: Die Abwehr fand einfach keine Mittel. In der 6:0-Variante ließen die Gastgeber dem TuS-Rückraum um den starken Felix Osterloh zu viel Platz. So hatten Meckel und Griessl im HSV-Tor es schwer. Zur Pause stand es 18:18.

Auch die zweite Hälfte begann gut für die Hausherren: Van der Hurk (2) und DeLiello warfen eine 21:18-Führung heraus. Doch es blieb wie vorher: Entscheidend abzusetzen wusste sich die HSV letztlich nicht. Der TuS glich aus (22:22), die HSV legte erneut vor (29:25, 45., Lengelsen). In der Folge haderte Serkan Kahraman mit einigen Zeitstrafen, die sein Team aus dem Tritt brachten - unterm Strich aber stand am Ende für die Gäste sogar eine Zeitstrafe mehr zu Buche.

Am Ende zu viele leichte Fehler

So kam es, wie es sich die Gastgeber gar nicht wünschten. Beim 34:36 (55.) - Scheuermann verbüßte gerade eine Zeitstrafe - ging der TuS erstmals wieder mit zwei Toren in Führung. In Unterzahl schafften DeLiello und van der Hurk den 36:36-Ausgleich (57.). Nun galt es, nun aber machte die HSV viel zu viele leichte Fehler. Hattingen bedankte sich und traf zum 36:37 und 36:38. Ein mögliches Anschlusstor von Scheuermann 55 Sekunden vor dem Ende erkannten die Referees nicht an. Und so war die Partie verloren, zogen die Hattinger im Klassement am Fusionsteam aus dem Lennetal vorbei.

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