1. come-on.de
  2. Sport
  3. Lokalsport

HSV will Halle gegen Haltern emotionalisieren

Erstellt:

Von: Markus Jentzsch

Kommentare

null
Die deutliche Niederlage beim HC TuRa Bergkamen, so glaubt HSV-Trainer Jens Burzlaff, hat Nils Scheuermann (links), Michel Lengelsen (Mitte) und Co. keinen Knacks gegeben. © Müller

Werdohl - Das Maß der Dinge ist in dieser Saison der Handball-Verbandsliga der FC Schalke 04. Direkt dahinter kommt der HSC Haltern-Sythen, den die HSV Plettenberg/Werdohl am Samstag (19 Uhr, Sporthalle Riesei) erwartet. „Ein echter Brocken“, stuft Trainer Jens Burzlaff den Tabellenzweiten ein.

Der Coach sieht Haltern auf dem Niveau des Ligadritten, des HC TuRa Bergkamen, gegen den die HSV zuletzt 29:37 unterlag. Folglich werden die sieben Akteure auf dem Feld nicht ausreichen, um Bonuspunkte zu ergattern. „Wir brauchen unsere Fans – und möglichst viele davon, möglichst laut“, hofft Burzlaff auf ein großes Interesse und eine entsprechende Atmosphäre in der Halle. 

Der Zusatzschub von der Tribüne soll die Lennetaler beflügeln, „so wie gegen Oberaden oder Halingen“, fügt der Coach hinzu. Partien, in denen die positive Wechselwirkung zwischen Spielern und Fans deutlich zu spüren war. 

Auf die Frage, ob die Niederlage in Bergkamen Spuren hinterlassen habe, antwortet Burzlaff mit einem entschiedenen „Nein“. „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist ungebrochen gut. Wir sind nah dran und tauschen uns auch mit dem Mannschaftsrat intensiv aus“, verrät er. Es gebe keinen Grund für eine Stimmungswende. Schließlich hat die HSV die Vier-Punkte-Spiele gegen Halingen und in Recklinghausen für sich entschieden – und auch in der ersten Viertelstunde in Bergkamen überzeugt. Dass sich im Laufe der Partie die Klasse des Tabellendritten durchsetzte, überraschte nicht. 

Nominell schöpft Plettenberg/Werdohl aus dem Vollen. Allerdings mussten Winkelsträter, Esser, Mühlbauer und Lohmann aufgrund von Erkältungen das Trainingspensum in dieser Woche reduzieren. Burzlaff und Bluhm gehen aber davon aus, dass ihnen am Samstag eine volle Bank zur Verfügung steht. 

Aus der Niederlage in Bergkamen hat die HSV gelernt und will es gegen Haltern-Sythen besser machen. Zu drucklos Richtung Tor hat die Mannschaft ihre Kreuzungen und Konzepte vorgetragen, erinnert sich Burzlaff. Gegen Haltern heißt die Devise: Weniger parallel, verstärkt dahin, wo es weh tut. 

Das Hinspiel in Haltern ging mit 26:24 an die Handballer vom See. Zuletzt beobachtete Burzlaff den HSC beim 33:24 gegen Hattingen. Allerdings habe Hattingen einen schwachen Tag erwischt, was die Aussagekraft schmälerte. Burzlaff hat jedoch genug gesehen, um zu wissen, dass Haltern effizient verteidigt und schnelle Außen hat. Schrief, Spiekermann und Strotmann sind die Namen, die man als Gegner des HSC immer auf der Rechnung haben muss.

Auch interessant

Kommentare