Max Bergner wechselt von der SGSH II zur HSV

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Wechselt zur neuen Saison von der SGSH II zur HSV Plettenberg/Werdohl: Torhüter Max Bergner.

Werdohl - Die HSV Plettenberg/Werdohl vermeldet ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison: Torwart Max Bergner wechselt von der Zweitvertretung der SG Schalksmühle-Halver zum Handball-Verbandsligisten, der von Bergners Ex-Coach Friedhelm Ziel trainiert wird.

Bergner, Jahrgang 1994, gilt als vielversprechender Perspektivspieler und passt damit ins Konzept des Handball-Verbandsligisten, der auf eben solche Typen setzen will. „Junge, ehrgeizige Spieler, das sind die Leute, nach denen wir Ausschau halten“, betont der HSV-Vorsitzende Alexander Griessl. 

Hinsichtlich der beiden etablierten Schlussmänner der HSV, Dominik Meckel und Martin Gerstberger, ändert sich vorerst nichts. Alle drei Torhüter werden unter Trainer Friedhelm Ziel in die Vorbereitung starten und um die beiden Plätze im Kader für die Spielzeit 2016/2017 kämpfen. „Jeder bekommt die Chance, sich zu beweisen“, unterstreicht Griessl. 

Bergner ist ein junger Mann, der Akzente setzen kann. Den Zwei-Meter-Hünen zeichnet eine gute Ausbildung unter dem Dach der SGSH aus, außerdem „ist er ein emotionaler Spieler“, weiß Alexander Griessl. Unter Ziel, vor dessen Wechsel zur HSV Coach der SGSH II, hat sich Bergner zur festen Größe im Landesliga-Kader der SGSH entwickelt. Verletzungen warfen ihn dann in dieser Saison etwas zurück. „Ich mag seine Art wie er spielt und hält“, sagt der HSV-Vorsitzende über den Neuzugang. Griessl, der selbst früher zwischen den Pfosten stand, weiß wovon er spricht – vor allem, wenn es um Torhüter geht. 

Die Chance, in der Verbandsliga zu spielen, und sich persönlich weiterzuentwickeln, haben für den 21-Jährigen wichtige Rollen bei der Entscheidung pro Plettenberg/Werdohl gespielt. „Ein erster Baustein auf dem Weg zur neuen Mannschaft“, sagt Griessl und freut sich über das Engagement von Max Bergner. 

Seit Monaten arbeiten die HSV-Verantwortlichen intensiv an der personellen Ausstattung der ersten Mannschaft für die neue Spielzeit. Der aktuelle Kader, mit Ausnahme von Marc Bardischewski, hat bekanntlich für eine weitere Saison zugesagt. 

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Namen Jugoslav Lakic. Der Abwehrstratege wollte eigentlich seine Karriere im Dress der Ersten zum Saisonende beenden. Allerdings verliert Trainer Friedhelm Ziel mit Bardischewski und Lakic ungern gleich zwei starke Abwehrspieler. Sollte die HSV keinen adäquaten Ersatz für dieses Duo finden, schließt Griessl nicht aus, dass Lakic noch eine Saison „dranhängt“. „Es gibt Kontakte und Gespräche“, verrät der Vorsitzende, dass die Lennetaler in Sachen weiterer Neuverpflichtungen weiterhin am Ball sind.

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