HSV-Abwehr der Schlüssel zum 26:23-Erfolg gegen Hattingen

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Stabilisator der HSV-Abwehr in der Schlussphase: Jugoslav Lakic.

Plettenberg - Eine leidenschaftlich-konsequente Abwehrarbeit hat Handball-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl am Samstag den achten Saisonsieg beschert. Durch den 26:23 (14:11)-Erfolg über den TuS Hattingen überflügelte die Mannschaft von Trainer Friedhelm Ziel den Tabellennachbarn im aktuellen Klassement.

Die Marschroute des HSV-Trainers vor der Partie war klar: Die tempobolzenden Gäste sollten unter 25 Treffer gehalten werden, dann - so Ziel - werde man die Punkte in Plettenberg und Werdohl behalten. Gesagt, getan - wenn auch nicht von Anfang an. Hattingen startete blitzartig mit 3:0, musste dann aber fünf HSV-Treffer in Folge hinnehmen.

Es war der Auftakt zu einer für die rund 250 Zuschauer hochinteressanten, weil beidseitig technisch auf sehr gutem Niveau geführten Partie. Bis zum 11:11 wechselten die Führungen ständig, ehe drei HSV-Treffer den 14:11-Pausenstand bedeuteten. Ein Fingerzeig? - Nein. Hattingen kam hellwach aus der Pause, war beim 14:14 wieder auf Augenhöhe.

Offener Schlagabtausch

Der offene Schlagabtausch ging bis zum 21:21 (49.) weiter, ehe dem Gast im Abschluss gegen den starken HSV-Keeper Meckel ein wenig die Präzision verloren zu gehen schien. Folge: Die HSV zog auf 25:21 (Scheuermann, 54.) davon, doch der TuS gab nicht auf. Einsatz bis zuletzt und eine am Ende extrem offene Abwehr halfen der Osterloh-Sieben aber nicht mehr, die Partie noch zu drehen.

Van der Hurk und Bardischewski (je 6) für die HSV und Jäger (7) sowie Sinnemann (6/2) beim TuS waren die prägenden Torschützen des Abends.

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