Handball-Verbandsliga (Männer)

Drama in Schluss-Sekunden: HSV mit Remis

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Remis gegen Westerholt: Oliver DeLiello.

Werdohl -   Mit den ersten 44 Minuten im Blick stellte das 29:29 (15:14) von Handball-Landesligist HSV Plettenberg/Werdohl gegen den SV Westerholt einen Punktverlust dar. In der Schlussviertelstunde waren die Lennetaler allerdings drauf und dran, auch diesen einen Zähler noch zu verlieren.

Beide Mannschaften boten den Zuschauern am Riesei ein gut anzusehendes, faires Spiel, in dem sich lange keine Mannschaft absetzen konnte. Erst beim 15:11 für die HSV (26.), das Björn Traumüller und Jugoslav Lakic herauswarfen, setzte sich eines der Teams etwas deutlicher ab, doch schon zur Pause waren die Hertener wieder auf Schlagdistanz.

Danach zeigten die Plettenberger und Werdohler 14 Minuten lang richtig guten Handball mit schönen Kreuzbewegungen und Anspielen, zogen auf 22:18 (42.) beziehungsweise 23:20 (44.) davon. Doch aus heiterem Himmel gab es einen Bruch im Spiel im der Hausherren: Technische Fehler und Fehlpässe häuften sich, beim 23:24 hatte Westerholt das Spiel kurzzeitig gedreht (47.). Auf Augenhöhe ging es danach Richtung Ziellinie.

Die letzten zwei Minuten hatten es in sich: Erst ging der Wurf von Westerholts Trattner über das Tor, dann scheiterte erst HSV-Kreisläufer Scheuermann 60 Sekunden vor Schluss. 20 Sekunden später traf sein Teamkamerad van der Hurk den Pfosten – der SVW hatte den letzten Angriff des Spiels, brachte Hentschel zehn Sekunden vor der Sirene in Wurfposition – und wieder klatschte der Ball ans Torgestänge, rollte dann über den Hallenboden, ohne dass noch ein Spieler beider Seiten, die alle dem Leder hinterher hechteten, das Spielgerät unter Kontrolle bringen konnte.

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