HSV startet gegen Hohenlimburg in einen knackigen Februar

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Jubeln erwünscht: Björn Traumüller und die HSV Plettenberg/Werdohl wollen sich im ersten von drei Februar-Spielen gegen Hohenlimburg endlich der 20-Punkte-Marke annähern.

Werdohl - Der Februar ist zwar kurz, dafür hat er es in sich. Drei Partien hat Handball-Verbandsligist HSV Plettenberg/Werdohl in dieser Zeit vor der Brust, „drei Vier-Punkte-Spiele“, sagt Trainer Friedhelm Ziel mit Blick auf das Programm. Den Anfang macht der Heimauftritt gegen die HSG Hohenlimburg am Samstag (19 Uhr, Sporthalle Riesei).

„Wir haben 14 Tage Zeit gehabt, uns auf das Simec-Team vorzubereiten. Leider waren die personellen Rahmenbedingungen mal wieder nicht optimal“, berichtet der HSV-Coach über den Trainingsalltag. Nichtsdestotrotz ist die Marschroute klar umrissen: „Bis zum Ende des Monats müssen wir die 20 Punkte-Marke geknackt haben“, betont Friedhelm Ziel. Aktuell haben die Seinen 16 Plus-Zähler auf dem Konto.

Ziel hätte in der spielfreien Zeit gerne Defizite aufgearbeitet. Die Mannschaft bat indes um Regenerationszeit. Dazu kamen einige Wintersport-Urlauber. Dabei sei es in der Verbandsliga von immenser Bedeutung, so der Trainer, dass man sich auf jeden Gegner individuell und gewissenhaft vorbereitet. Es seien die Feinheiten, die bei dieser Leistungsdichte entscheiden.

Personell sieht es für den Samstagabend zumindest auf dem Papier ganz ordentlich aus. Hundertprozentige Fitness, physisch wie psychisch, sieht jedoch anders aus. Markus Winkelsträter ist nach seiner Bänderverletzung noch nicht wieder der Alte, sagt Ziel, Marc Bardischewski und Nils Scheuermann ließen aus gesundheitlichen Gründen Einheiten ausfallen. Ein positiver Schimmer am Horizont: Markus Bluhm hat seine erste Übungsstunde hinter sich gebracht.

Hohenlimburg, das weiß Ziel, ist eine Mannschaft mit Pfiff. Sobald der Gegner eine Auslösehandlung spielt, reagiert die HSG, deckt offensiver, antizipiert. „Ich kann nur Lösungsansätze vorgeben. Anschließend ist Kreativität gefragt. Aber das mögen einige meiner Spieler. Ich bin gespannt“, sagt Ziel.

Einerseits zeichnet die HSG ihre Abwehr aus. „Sie spielen aber auch blitzschnell nach vorne“, hat der HSV-Trainer seiner Sieben eingeimpft. Sobald Bauer und Co. in den Positionsangriff übergehen, spielt der Kreisläufer eine wichtige Rolle. Pässe in Pallaschs Reichweite sollte der HSV-Innenblock möglichst unterbinden.

Personell sind die Hagener aktuell anders aufgestellt als noch im Hinspiel. Faruk Brahimi, ein alter Bekannter am Riesei, ist mittlerweile dabei. Mit Patrick Arlt hat der Tabellenzwölfte einen weiteren erfahrenen Mann „nachnominiert“. Bereits im Hinspiel dominierte Hohenlimburg über weite Strecken. Mit einem Kraftakt rettete die HSV einen Punkt (26:26).

HSV: Meckel, Gerstberger – Alissa, van der Hurk, Bluhm (?), Traumüller, Lakic, Lengelsen, de Liello, Scheuermann, Bardischewski, Winkelsträter, Esser, Scheerer

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