HSV will den Schwung mitnehmen

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Michel Lengelsen wird wegen einer Rippenverletzung gegen Hagen II vermutlich passen müssen.

Plettenberg - Der Februar hat sich schon 2018 für die HSV Plettenberg/Werdohl als guter Monat erwiesen, um mit dem Punktesammeln für den Klassenerhalt in der Handball-Verbandsliga zu beginnen. Damals brachte ein Heimsieg gegen den HSC Haltern/Sythen die Initialzündung, diesmal könnten die Erfolge am Riesei gegen Hattingen und in Böddinghausen gegen Recklinghausen die gleiche Wirkung erzeugen.

„Natürlich wollen wir den Schwung mitnehmen, denn wir spielen jetzt noch einmal zu Hause. Doch der VfL Eintracht Hagen II ist eine ganz andere Nummer“, sagt HSV-Trainer Kai Henning vor dem Heimspiel am Samstag (19 Uhr, Böddinghausen) gegen den Tabellensiebten. Sollten beispielsweise Ex-Profi Sebastian Schneider und/oder ein Jan Wilhelm, die beim lange umkämpften 27:30 der Volmestädter gegen Spitzenreiter HSC Haltern-Sythen fehlten, am Samstagabend dabei sein, würde dies die Aufgabe für die Lennetaler deutlich erschweren. „Hagens junge Leute sind gut, ja, aber ein Schneider kann ein Spiel ganz allein entscheiden“, weiß Henning.

Dennoch: Die Ausgangsposition für die HSV ist seit dem vergangenen Wochenende und dem 36:26 gegen den PSV Recklinghausen keine gar so schlechte mehr. Die Konkurrenz im Abstiegskampf (SGSH II und Halingen) nahm sich die Punkte gegenseitig ab, Recklinghausen wurde überholt und Teutonia Riemke, das am 16. März nach Plettenberg kommt, ist nur noch einen Punkt entfernt.

Die wieder gewonnene Heimstärke soll in der Restsaison noch für weitere Zähler sorgen – sechs der neun ausstehenden Begegnungen finden in Plettenberg oder Werdohl statt. Darunter sind dann zwar auch die Vergleiche mit dem designierten Meister HSC Haltern/Sythen und dem Rangdritten TuS Bommern, aber auch Partien, die man durchaus gewinnen kann.

„Doch wir müssen von Spiel zu Spiel denken, denn vieles ist im Moment einfach nicht berechenbar“, sagt Kai Henning.

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