Ziel-Schützlinge unterliegen in Bergkamen

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Niederlage in Bergkamen: Michel Lengelsen.

Bergkamen - Friedhelm Ziels Argumentation, dass die schmal besetzte Auswechselbank der HSV Plettenberg/Werdohl am Samstagabend im Weg stand, war nachvollziehbar. Die von Ziel trainierten Verbandsliga-Handballer unterlagen beim HC TuRa Bergkamen 29:33 (18:18).

Von Axel Krüger

Dabei hatten die Sauerländer eine sehenswerte Anfangsphase auf dem Parkett in der Sporthalle Friedrichsberg hingelegt. Aufmerksam in der Abwehr gegen den Kreisläufer-Hünen Tom Trost, dazu mit großer Einsatzbereitschaft im Angriff gegen eine hart zupackende Bergkamener Abwehr: So kamen die Gäste erst zu einer 2:0-Führung (3.), dann sogar zu einem 5:2 (8.) und einem 8:4 (13.).

Allerdings häuften sich bei der HSV danach die individuellen Fehler, während für die Gastgeber Damian Nowarczyk und der eingewechselte Thomas Rycharski zur Aufholjagd bliesen. Beim 10:10 war der HC wieder heran (20.). Bis zur Pause legte das Team aus dem Lennetal nochmals immer wieder vor, doch Bergkamen schaffte den Ausgleich vor der Pause. Nach dem Wechsel brummte der beste HSV-Torschütze Marc Bardischewski noch 1:55 Minuten lang seine zweite Zeitstrafe ab, und die Hausherren gingen erstmals in Führung: 20:18 (32.), dan 23:19 (35.) und schließlich 26:21 (44.) - der Abstand wuchs zusehends, während die HSV, bei der Fenner, Alissa und Hurlbrink fehlten, van der Hurk nach dem Aufwärmen gepasst hatte und de Liello mit einer Erkältung nicht seine volle Leistung bringen konnte, kämpfte, aber gegen die Defensive der ebenfalls dünn besetzten TuRaner immer größere Schwierigkeiten hatte.

Dass auch noch zwei Siebenmeter nicht zu Toren führten, kam erschwerend hinzu. Ein Doppelschlag der Sauerländer zum 27:26 (49.) erwies sich als Strohfeuer. Trost und Nowarczyk machten die Tore zum 30:26 (52.), zwischenzeitlich lag Bergkamen sogar 33:27 vorn (56.), ehe das Team aus dem Lennetal noch einmal aufholte. Beste Torschützen waren beim HC Nowarczyk (15/3) und Rycharski (7), bei der HSV Bardischewski (11/1) und Danilo Lekovic (7).

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