HSV verpasst den Befreiungsschlag

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Oliver de Liello, Marc Bardischewski und die HSV Plettenberg/Werdohl unterlagen SuS Oberaden mit 25:29.

Oberaden - Die HSV Plettenberg/Werdohl hat den erhofften Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Handball-Verbandsliga verpasst: Die Sauerländer unterlagen am Samstag beim Tabellendritten SuS Oberaden mit 25:29 (14:16).

Von Nico Schwarze

„Immer, wenn wir die Chance hatten, zu verkürzen, hatten wir keinen Erfolg im Abschluss", bemerkte HSV-Trainer Friedhelm Ziel. Und so lief seine Mannschaft von Beginn in der Regel einem 3-Tore-Rückstand hinterher, kam zwischenzeitlich auf Schlagdistanz heran (11:12, 22. / 22:24,50.), für eine Wende aber nicht infrage, weil in entscheidenden Situationen schlichtweg die Effektivität fehlte. Bei 6:4-Überzahl (44.) und einem 2-Tore-Rückstand (20:22) entschied sich Bardischewski für einen überhasteten Wurf. In anderen Situationen hatten die Außenspieler Burzlaff (2x Pfosten) und Alissa, der mehrfach seinen Meister im überragenden SuS-Torwart Vogel fand, nicht das nötige Glück.

SuS baut Serie aus

„Auch unser Abwehrverhalten war fehlerhaft. Wir haben dem Gegner zu viele einfache Tore ermöglicht", so Ziel. Die HSV konnte so nicht verhindern, dass die Gastgeber aus Oberaden ihre Serie in der Sporthalle "Am Römerberg" auf sechs Siege aus sechs Spielen ausbauten. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber wir haben uns letztlich verdient durchgesetzt, haben allerdings Gelegenheiten für eine vorzeitige Entscheidung liegen gelassen, hätten uns deswegen auch nicht beschweren dürfen, wenn es noch enger geworden wäre“, so SuS-Trainer Ralf Weinberger.

Bitter für beide Mannschaften war das Verletzungspech: Bei der HSV musste van der Hurk mit Verdacht auf Muskelfaserriss nach knapp zehn Minuten vom Feld, kurze Zeit später schied auf der anderen Seite Regisseur Pohl mit einer Fußverletzung aus.

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