HSV zu Gast beim Highspeed-Team

+
In Hattingen gibt es am Sonntag für die HSV Plettenberg/Werdohl nur ein Mittel zum Sieg: Vollgas. Hattingen ist ein Team, das konsequent auf Highspeed-Handball ausgerichtet ist.

Werdohl - Kein anderes Team in der Verbandsliga ist so konsequent auf „Highspeed“ ausgerichtet wie der TuS Hattingen. „Beeindruckend“, sagt HSV-Trainer Friedhelm Ziel vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (17.30 Uhr, Kreissporthalle Hattingen) über den Tabellenzehnten.

Von Markus Jentzsch

Bereits beim Spiel gegen Westerholt ging die abstiegsbedrohte HSV Plettenberg/Werdohl personell auf dem Zahnfleisch. Vor der Partie in Hattingen hat sich die Lage nochmals verschärft. Die beiden Außen Fenner und Scheerer zogen sich Hand-Verletzungen zu – ihr Einsatz ist zumindest fraglich. Meckel, Bluhm und Hurlbrink werden Ziel noch länger fehlen. Immerhin ist Lengelsen wieder vorsichtig ins Training eingestiegen. Gegen Hattingen wäre ein Einsatz des Spielmachers aber verfrüht, ist der Trainer überzeugt, will den Youngster nicht verheizen.

Friedhelm Ziel hat den TuS Hattingen mehrfach beobachtet und hebt die Konsequenz des Konzepts hervor. „Alles ist auf Hochgeschwindigkeit ausgerichtet. Sie haben zwei gleich starke Reihen, können also 60 Minuten Vollgas geben“, sagt Ziel. 464 Gegentore deuten keineswegs auf eine schwache Abwehr hin. „Das ist der hohen Zahl von Angriffen geschuldet, die deutlich über dem üblichen Maß liegt“, lautet Ziels Fazit nach der intensiven Analyse.

HSV: Kämmerer, Schäfer – Fenner ?, Alissa, van der Hurk, Lakic, de Liello, Scheuermann, Bardischewski, Winkelsträter, Burzlaff, Scheerer ?, Scharpe, Esser ?

„Auch im aufgebauten Angriff sind sie nicht zu unterschätzen“, warnt der HSV-Trainer seine Schützlinge. Hattingens Team zählt zu den ganz eingespielten Ensembles in der Verbandsliga, ein Kollektiv, das sich blind versteht. „Sie sind individuell gut ausgebildet und von allen Positionen gefährlich“, schließt Ziel seine Ausführungen über den Gastgeber ab.

In Zahlen: Hattingen holte aus den zurückliegenden drei Spielen gegen Westerholt, Herne und Riemke sechs wichtige Punkte, hat sich damit ein beruhigendes Polster zur Abstiegszone erarbeitet und kann dem Duell mit der vom Pech verfolgten HSV relativ gelassen entgegenblicken. Eine starke Position, in der sich die Hausherren befinden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare