Handball-Verbandsliga

Bonuspunkte für das Dragunski-Team

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Fünf Tore für die Dragons-Reserve beim Sieg gegen Siegen: A-Junior Jan Micus.

Halver/Plettenberg - In der Handball-Verbandsliga hat die Reserve der SGSH Dragons beim 26:23 (15:10) gegen den RSVE Siegen zwei unverhoffte, ganz wichtige Zähler im Abstiegskampf gesammelt. Die HSV Plettenberg/Werdohl zog dagegen daheim gegen den Oberliga-Absteiger HSG Gevelsberg/Silschede in Rumpfbesetzung 22:34 (11:19) den kürzeren und ist nun Tabellenvorletzter.

An der Mühlenstraße in Halver starteten die Dragons zwar schlecht (1:4, 7.), doch als Trainer Mark Dragunski das 5+1-Experiment in der Defensive beendete und mit einer 6:0-Abwehr mit Steffen Prior aus dem Drittliga-Team und Malte Müller im Innenblock Beton anrührte, kippte die Partie. Zur Pause stand es bereits 15:10.

Die Eiserfelder mussten mit Kolb, Jovanovic und Sijaric drei absolute Leistungsträger ersetzen und spielten mit vielen A-Junioren, fanden vor allem in der Defensive nie eine liga-adäquate Form. So durften die Dragons mit ihrem Not-Rückraum (ohne den verletzten Walter) immer wieder völlig ungehindert durch die RSVE-Abwehr spazieren, vor allem Micus (5) und auch Lux (10/5).

Als es nach der Pause doch noch einmal enger wurde (20:19, 46.), hatten die Gastgeber wieder die besseren Antworten. Nun brachte Mark Dragunski den jungen Mathis Bräucker, der mit drei blitzsauberen Toren in Folge für etwas Ruhe sorgte. Am Ende war die Moral der Gäste gebrochen, die Saisonpunkte sieben und acht geben der jungen SGSH-Reserve zu Weihnachten etwas Ruhe.

HSV-Ensemble "ohne Sieben"

Kreisrivale HSV Plettenberg/Werdohl feiert das Christfest auf einem Abstiegsplatz. Das Henning-Team musste gegen Gevelsberg gleich sieben Akteure ersetzen, trat nur mit einem Zehner-Kader an. Dazu kam ein 1:7-Fehlstart. Spätestens jetzt wäre es vielleicht besser gewesen, verfrüht in die Pause überzuleiten…

Zu allem Überfluss zeigte sich das Simec-Team wenig gnädig, lieferte eine richtig gute Leistung ab und führte zur Pause bereits 19:11. Auf HSV-Seite hielt immerhin Michel Lengelsen (9) nach Kräften dagegen, hatte einen guten Tag erwischt. Das 22:34 verhinderte er aber auch nicht.

So war das Beste für die HSV am letzten Spieltag des Kalenderjahres, dass auch die Konkurrenz aus Riemke (28:33 gegen Hombruch), Recklinghausen (20:21 gegen Bommern) und Halingen (33:44 in Bergkamen) leer ausging.

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