HSV Plettenberg/Werdohl landet Coup in Oberaden

Auswärtscoup in Oberaden: Die HSV Plettenberg/Werdohl gewann 26:24 in Bergkamen und machte damit dem sportlichen Leiter Dirk Schulte ein schönes Geburtstagsgeschenk. Foto: Schwarze

Bergkamen – Die HSV Plettenberg/Werdohl hat in der Handball-Verbandsliga einen Coup gelandet: Die Mannschaft von Friedhelm Ziel nutzte den Rückenwind des aufgrund der Niederlage von Herne bereits vor Anpfiff der Partie feststehenden Klassenerhaltes und gewann am Samstagabend beim SuS Oberaden mit 26:24 (12:14)-Toren.

„Großes Kompliment an die Mannschaft. Die Laufbereitschaft stimmte und mit der Zeit haben wir auch das schnelle Passspiel des SuS unterbunden und uns selbst in gute Situationen gebracht“, fasste HSV-Trainer Ziel zusammen. Durch den Erfolg zog die HSV in der Tabelle am Konkurrenten aus Bergkamen vorbei, weil sie die 24:25-Hinspielniederlage in der Gesamtrechnung ausbügelte und bei einem Gleichstand in dieser Wertung auch das bessere Torverhältnis gehabt hätte.

Zunächst sah es in der Sporthalle am Römerberg in Bergkamen aber nicht nach einem HSV-Sieg aus: Denn die Gastgeber, angeführt von ihren Shootern Stennei und Pohl, zogen schnell auf 7:3 (14.) davon. Dank eines stark parierenden Gerstberger, der sich seinen Einsatz von Beginn an aufgrund starker Trainingseindrücke verdient hatte, und eines stark abschließenden Kapitäns Lengelsen geriet die HSV aber nicht frühzeitig auf die Verliererstraße. Mit zunehmender Spieldauer bekam der Deckungsverbund der Sieben aus dem Lennetal, in dem ein beherzt zupackender Lakic herausragte und immer wieder schnelle Gegenstöße einleitete, die SuS-Konzeptionen besser in den Griff. Zur Halbzeit war die HSV auf Tuchfühlung und ging nach Wiederanpfiff dann erstmals durch den sicheren Siebenmeterwerfer De Liello in Führung – 17:18 (42.).

Bardischewski behält die Übersicht

In der Folgezeit wechselte die Führung hin und her. Die Schlussphase war dramatisch: Als die beiden Schiedsrichter Strauß/Süsterhenn (Gladbeck) beim Stande von 24:24 Zeitspiel angezeigt hatten, musste die HSV einen Freiwurf ausführen. Bardischewski behielt die Übersicht, schraubte sich empor und traf. Der SuS agierte dann zu hektisch, verdaddelte – und so war es Sowa, der für die HSV den Schlusspunkt setzte und das sportliche Geburtstagsgeschenk für den seinen Ehrentag feiernden sportlichen Leiter Dirk Schulte perfekt machte. Bei der HSV waren Bardischewski (8) und Lengelsen (7) die besten Werfer, bei den Gastgebern erzielte Roth (7) die meisten Tore.

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