Handball-Verbandsliga

Kämmerers Paraden führen SGSH II zum dritten Sieg der Saison

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Die Mannschaft bedankt sich beim Vater des Sieges: Marcel Kämmerer zeigte gegen Gevelsberg eine überragende Leistung.

Schalksmühle - Es weihnachtet an diesem Wochenende bei den SGSH Dragons. Da passte es gut, dass sich die Verbandsliga-Reserve am Freitagabend, also einen Tag vor der großen Weihnachtsparty in Halver, selbst beschenkte: 26:22 (10:9) besiegte das Dragunski-Team am Freitagabend vor 130 Zuschauern am Löh die HSG Gevelsberg-Silschede. Es war der erste Sieg seit dem 27. September.

Ein Sieg, für den die Dragons im Kollektiv 60 Minuten richtig geackert hatten. Mit stabiler, unglaublich engagierter Defensive und einem harten Fight um jedes einzelne Tor, denn der Gast, der vor Wochenfrist noch Spitzenreiter Bommern am Rande einer Niederlage hatte, deckte ebenfalls stark.

Allerdings standen beide Abwehrreihen im Schatten der Männer, die sich hinter ihnen ein Torwartduell auf allerhöchstem Niveau lieferten. Zunächst drückte Sven Wulf im Gevelsberger Kasten dem Spiel seinen Stempel auf, entschärfte reihenweise Großchancen der Gastgeber, doch unterm Strich gewann Marcel Kämmerer das Torwartduell sogar noch. Was der Werdohler im SGSH-Kasten hielt, war eine Pracht. Sehr zum Leidwesen vor allem von Sebastian Breuker. Der lange Linkshänder im rechten HSG-Rückraum (59 Saisontore) war Mitte der zweiten Hälfte so entnervt, dass er sich die spannende Schlussphase von der Bank aus anschauen musste.

Meister der Effizienz: Sechs Versuche, sechs Tore für Plate

In der engen Partie hatten die Gastgeber ein knappes 10:9 in die Pause gerettet. Und sie behielten die Ruhe, als die HSG die Partie direkt nach dem Wechsel drehte. Es war ein Geduldsspiel, weil beide Seite so lange so schwer zu Toren kamen. Nach dem 15:13 (45., Schnepper) und einer Gästeauszeit setzten sich die Hausherren indes erstmals ab. Die Trümpfe Geitmann (am Kreis) und Bräucker (Rückraum) stachen nun, vor allem aber übernahm ein unheimlich effizienter Kevin Plate (sechs Versuche, sechs Tore) nun immer in den kniffligen Situationen Verantwortung. Das war extrem wichtig.

So drehte beim Gast zwar Christopher Schrouven (8/2) final noch mächtig auf, doch so sehr die HSG auch Gas gab, einer tatsächlichen Wende stand immer wieder Marcel Kämmerer im Weg. Das Spielerkollektiv hatte zwar ganze Arbeit geleistet - und doch wusste es, bei wem es sich am Ende für die zwei Punkte bedanken durfte.

Dragunski: "Zwei richtig gute Trainingswochen"

Mark Dragunski (Trainer SGSH II): „Wir haben die letzten zwei Wochen endlich mal richtig gut im Training gearbeitet. Das hat man heute gesehen. Es war der Grundstein. Deshalb haben wir dieses Spiel heute gegen einen beileibe nicht schlechten Gegner gewonnen.“

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