Nachhaltige Bündelung der Kräfte

+
Zur neuen Saison geht in der Frauen-Kreisliga Lenne-Sieg die neu gegründete Damenspielgemeinschaft Lennetal mit Handballerinnen aus Altena, Werdohl und Plettenberg an den Start.

Altena/Werdohl - In Zeiten, in denen immer mehr Handballvereine große Mühe haben, Frauenmannschaften für den regulären Spielbetrieb zu stellen, bündeln die HSV Plettenberg/Werdohl mit ihren Trägervereinen HSV Werdohl/Versetal und TuS Plettenberg und die Sport Union Altena die Kräfte.

Die Verantwortlichen der Klubs haben eine neue Damenspielgemeinschaft gegründet. Schon zur bevorstehenden Saison 2019/20 geht die Damenspielgemeinschaft (DSG) Lennetal in der Kreisliga Lenne-Sieg an den Start.

„Wir versprechen uns von dieser DSG einen großen Mehrwert. Und mit Blick auf die weniger werdenden Damenmannschaften wirken wir einem Trend entgegen. Dieser Schritt ist ein Blick über den Tellerrand hinaus“, sagt Christian Coordt. Der Vorsitzende der Sport Union, die im Gegensatz zur HSV in der vergangenen Saison mit einer Mannschaft in der Frauen-Kreisliga vertreten war, ist überaus froh und zufrieden, dass sich die Burgstädter mit den HSV-Verantwortlichen auf eine Spielgemeinschaft, die eine ebenso nachhaltige wie langfristige sein soll, verständigt haben.

Die Leitung dieser bereits amtlichen Damenspielgemeinschaft obliegt Nadine Kuschmiersz, ihr Stellvertreter ist der 2. SU-Vorsitzende Andreas Gorwa. Kassiererin der DSG Lennetal ist Demet Celikkaya. „Wir wollen mit der DSG in der Kreisliga oben mitspielen und nach Möglichkeit auch aufsteigen“, erklärt Andreas Gorwa. Der Altenaer hat zuletzt die Damen der Sport Union trainiert und wird nun dem erfahrenen Cheftrainer der DSG Lennetal, Ralf Kaschube, assistieren.

Rund 20 Spielerinnen umfasst das Aufgebot der DSG Lennetal. Unter diesen Spielerinnen befindet sich auch Torhüterin Katrin Müllers, die von der DJK Adler Königshof Oberliga-Erfahrungen mitbringt. Müllers hatte bei der SUA zuletzt regelmäßig Nachwuchstorhüterinnen und -torhüter betreut und wird zur neuen Serie neben ihrem Engagement in der DSG auch die weibliche B-Jugend der Sport Union coachen.

Trainiert werden soll mit der DSG Lennetal zweimal pro Woche – sowohl in Altena als auch in Plettenberg/Werdohl. Das Training der DSG an den verschiedenen Stationen bringt – im Bezug auf die durchaus begrenzten Hallenkapazitäten an den einzelnen Standorten – aus Sicht der Verantwortlichen weitere Vorteile mit sich.

„Wir sind überzeugt davon, dass wir zur Stärkung des Damenhandballs im Lennetal mit der Gründung der DSG einen wichtigen Schritt gemacht haben“, so Christian Coordt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare